News der Woche: Alles auf Anfang? Spider-Mans letzte Chance

Philipp Schleinig 3

Lange wurde er ausgeschlossen, nun ist er endlich wieder Teil des Marvel-Teams: Spider-Man schließt sich dem Marvel Cinematic Universe an und die Freude der Fans ist groß. Doch jener Jubel könnte nur von begrenzter Dauer sein, wenn Marvel die Chance nicht richtig nutzt. Der Superheld ist nämlich schon gebeutelt genug.

News der Woche: Alles auf Anfang? Spider-Mans letzte Chance
Bildquelle: © Sony Pictures.

Es war nicht schwer herauszufinden, was die News der Woche ist. Tatsächlich erreichte sie uns schon am Dienstag und enthielt die Mitteilung, die viele Film- und Comic-Fans in Aufregung versetzte: Spider-Man wird Teil des Marvel Cinematic Universe. Die Verantwortlichen von Sony Pictures und Marvel einigten sich unter diversen Konditionen und verschaffen dem Superhelden nun den Auftritt, den er eigentlich schon lange verdient hat. Bereits 2017 soll der Solo-Film zu „Spider-Man“ unter der Aufsicht von Marvel-Chef Kevin Feige in die Kinos kommen. Ein Filmstart der über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.

Wird Spider-Man zum Hulk?

2002 entschied sich Sony Pictures, seine Rechte am Spider-Man-Franchise zu nutzen und eine Trilogie auf die Leinwand zu zaubern. Sam Raimi wurde als Regisseur verpflichtet und Toby Maguire konnte sich eine Superhelden-Rolle in die Filmografie schreiben. Viele Vergleichswerte konnte man zu „Spider-Man“ nicht zu Rate ziehen und somit blieben mehr oder weniger zufriedenstellende Comic-Verfilmungen, die den Superhelden zumindest mal dem großen Publikum näher gebracht haben.

Nachdem Sony dann aber mit „The Amazing Spider-Man“ 2012 ein Reboot herausbrachte, konnte endlich diskutiert werden. War Andrew Garfield der bessere Spider-Man? War die Neuauflage geglückt? Alles in allem trat eines zum Vorschein: So richtig zufrieden war keine Partei - weder die Produzenten, noch die Fans. Und so befinden wir uns nun an dem Punkt, an welchem Spider-Man dem Marvel Cinematic Universe beitritt.

Die Verlaufsgeschichte ähnelt ein wenig dem „Hulk“-Auftritt auf der Leinwand. Nach Ang Lees Version aus dem Jahr 2003 und „Der unglaubliche Hulk“ von 2008 war das Fragezeichen im Gesicht von Marvel Entertainment groß. Hatte man alles richtig gemacht? Auch wenn der letztere Hulk-Film offiziell dem Marvel Cinematic Universe zugeordnet wird und der Charakter mit Mark Ruffalos Version in „The Avengers“ weiterhin eine bedeutende Rolle spielt, ist man zögerlich, was einen weiteren Hulk-Film anbelangt.

Könnte Spider-Man nun ein ähnliches Schicksal erwarten?

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Spider-Mans letzte Chance

Der nächste Solo-Auftritt des Superhelden muss sitzen! Innerhalb von 15 Jahren hat das Kino-Publikum dann nämlich schon drei unterschiedliche Spider-Man-Versionen gesehen und sich auf (womöglich) drei Archeplots eingelassen. Das kann ermüdend sein, vor allem, wenn die Unsicherheit, die das Studio mit dem eigenen Franchise hat, spürbar ist. Das Jahr 2017 könnte also entscheidend werden, denn ein viertes Reboot stößt dann nur noch auf wenig Gegenliebe.

Somit könnte Kevin Feige sogar die Hulk-Karte ziehen und Spider-Man zum Superhelden-Trumpf machen. Sprich: Spider-Man zusammen mit anderen Marvel-Superhelden auftreten lassen - so wie es mit „Captain America 3: Civil War“ ja nun geplant ist - um ihm nicht allein der Kritik des Zuschauers auszusetzen. Das könnte sogar sehr gut funktionieren, wäre dem doch beliebten Superhelden allerdings nicht gerecht.

Und so frage ich euch: Habt ihr Vertrauen in das dritte Spider-Man-Reboot oder denkt ihr, das Franchise könnte nur noch im Mash-up funktionieren?

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