The Avengers 2: Joss Whedon über Ultron & mehr

Philipp Schleinig

„The Avengers 2: Age of Ultron“ wird im Frühjahr 2015 in die Kinos kommen und gilt als einer der meist erwarteten Superhelden-Filme der nächsten Zeit. Regisseur Joss Whedon und Marvel-Chef Kevin Feige geben nun ein paar spannende Updates zum Film.

Zu erst einmal vorneweg: „The Avengers 2: Age of Ultron“ könnte uns früher erreichen, als geplant. Zugegeben, das betrifft zwar nur ein paar Tage, aber immerhin. Via Twitter kündigte Marvel an, den Kinostart des Films in Großbritannien und Irland auf den 24. April 2015 vorzuschieben. Es wird erwartet, dass sich dies auch auf andere Länder ausweitet. Drücken wir also die Daumen, dass auch Deutschland dieses Glück ereilt. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine große Blockbuster-Produktion aus den USA in anderen Ländern früher erscheint, als im Produktionsland selbst. Dies gesagt, gibt es nun interessante neue Details zu „The Avengers 2: Age of Ultron“. Und ehe wir uns in Spekulationen verlieren, lassen wir den Regisseur Joss Whedon und das Oberhaupt von Marvel Entertainment, Kevin Feige, selbst reden (via Coming Soon).

Wie ihr unter anderem unserer Film-Seite zu „The Avengers 2: Age of Ultron“ entnehmen könnt, wurde im Juli 2013 mit der Verkündung des Zusatztitels bekannt, welchem Bösewicht die Avengers um Iron Man, Thor, Captain America, Black Widow, Hawkeye und Hulk gegenüber stehen. Der Nemesis Ultron dient zu Anfang eigentlich dem Schutz der Menschheit, wodurch die Avengers überflüssig wurden. Doch der Super-Roboter stellt sich gegen seine Schöpfer und fasst den radikalen Plan, sämtliches Leben auf der Erde zu vernichten. Whedon meint zu seinem Schützling:

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Ultron ist keine Kreatur der Logik – er ist ein Roboter, der wirklich gestört ist. Wir finden heraus, was ihn so bedrohlich und zur selben Zeit liebenswert und lustig und seltsam und unerwartet – und alles andere, was ein Roboter niemals ist – macht.

Gemutmaßt wird, dass nicht Hank Pym, welcher später zum Superheld „Ant-Man“ wird – eine weitere Comic-Verfilmung, die Marvel 2015 in die Kinos bringen will – den Roboter Ultron erfindet, sondern Tony Stark, alias Iron Man. Doch Ultron wird nicht der einzige Charakter sein, der sich den Avengers entgegenstellt. Auch Baron von Strucker (Thomas Kretschmann) sowie Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson) und Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) – die letzteren zumindest zu Beginn – wollen den Superhelden einheizen. Besteht die Gefahr einer zu hohen Dosis an Gegnern, so wie es in „Spider-Man 3“ geschah? Nicht, wenn wir Whedon Vertrauen schenken:

Ich mag die Idee, viele Protagonisten ohne Grund in einen Film zu bringen, überhaupt nicht. Aber beim letzten Mal versammelte ich die stärksten Superhelden der Erde, um gegen einen britischen Charakterschauspieler anzutreten. Diesmal brauch ich etwas mehr Konflikt.

In diesem Sinne dürfte Joss Whedon als absoluter Comic-Narr, der kein bloßes name-dropping veranstalten will, wohl wissen, was er tut. Derweil weiß der Regisseur genau, dass er sich auf dem Erfolg von „Marvel’s The Avengers“ nicht ausruhen darf. In Bezug auf die neuen visuellen Möglichkeiten, die sich mit dem neuen Drehort Großbritannien ergeben, meint er ganz überzeugend:

Ich versuche, einen anderen Film zu machen. Warum sollte man denn ein und denselben Film zweimal machen? Das scheint mir verrückt.

 

Doch auch Whedons Chef, Marvel-Oberhaupt Kevin Feige, hat noch etwas den Aussagen hinzuzufügen. Das lest ihr auf der zweiten Seite.

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