Geh sterben: Die 10 schlechtesten Todesszenen, die jemals auf Film gebannt wurden

Tobias Heidemann 3

Der Tod steht nicht jedem gut. Vor laufender Kamera das Ableben eines Menschen glaubhaft darzustellen, das ist für Schauspieler und ihre Regisseure immer eine große Herausforderung. Gleichwohl sind im Laufe der Kinogeschichte etliche Filmschaffende in dieser Königsdisziplin des Kinos katastrophal gescheitert. Wir begreifen ihr tragisches Scheitern am heutigen Weired Wednesday aber einfach mal als Chance und präsentieren euch die dümmsten, miesesten, idiotischsten Todesszene aller Zeiten.

Geh sterben: Die 10 schlechtesten Todesszenen, die jemals auf Film gebannt wurden

Tod durch Frisbee: Hard Ticket to Hawaii (1987)

Beginnen wir mit einer der wichtigsten Zutaten für schlechtes Sterben: Ungewöhnliche Todesinstrumente. Der Fantasie sind in dieser Disziplin keine Grenzen gesetzt. Es gibt kaum einen Haushaltsgegenstand, der in der Filmgeschichte noch nicht zum Metzeln, Meucheln oder Massakrieren eingesetzt wurde. „Hard Ticket to Hawaii“ eröffnen sich mit seinem exotischen Drehort dabei aber noch einmal ganz neue Möglichkeiten. Hier werden besonders abwegigen Pfade betreten. Und genau darum soll es hier ja gehen. Es folgt eine wohl einmalige Kombination aus miserabler Performance und zweckentfremdeten Freitzeitsportgeräten.

Tod im Weichteillager: Snake in the Eagle`s Shadow (1978)

Mit billig produzierten Martial Arts-Filmen aus Hong Kong ließe sich diese Liste ohne Weiteres auch allein ausstatten. Wenn Schlangen-Style, Adler-Kralle und besoffener Affe aufeinanderprallen, geht’s nun einmal nicht immer bierernst zu. Jackie Chans wirklich großartiger Kampf in Yuen Woo-pings „Die Schlange im Schatten des Adlers“ (awesome Titel btw.) stellt aber dennoch etwas ganz Besonderes dar. Verfügt die hier ausgestellte Kampfszene doch nicht nur über einen ganz famosen Todesschlag in die niederen Regionen, sondern obendrein auch noch über ein nahezu perfekt ausgeführtes Finish des Getöteten. Kurz, knackig, scheiße. So soll´s sein.

 

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Marion Cotillard spielt tot: Dark Knight Rises (2012) – ACHTUNG SPOILER

Wer glaubt, schlechtes Leinwand-Sterben sei ausschließlich kostengünstigen Produktionen von fragwürdiger Herkunft vorbehalten, der irrt gewaltig. Auch in hochwertigen Hollywood-Filmen finden sich Jahr für Jahr grausige Schauspiel-Momente. Wenn es speziell um Todesszenen mit maximalem Fremdschäm-Faktor geht, dann fällt aufmerksamen Kinogängern natürlich sofort die arme Marion Cotillard wieder ein. Die eigentlich recht begabte Schauspielerin musste in „The Dark Knight Rises“ den Tod von Talia Al Ghul mimen, endete aber stattdessen als Millionenfach geteiltes Meme. Ein tragischer Moment der Filmgeschichte. Für alle Beteiligten.

 

Besser Sterben dank Zeitlupe: Karate Girl (1973)

Ok, bringen wir es endlich hinter uns. Jeder, der sich viel mit dem Thema Kino beschäftigt (oder schon mal im Internet war), sollte diesen Clip irgendwann einmal gesehen haben. Das Ding ging vor ein paar Jahren viral und hat etliche, mehr oder weniger gelungene, Neuverfilmungen nach sich gezogen. Ehre wem Ehre gebührt, muss man an dieser Stelle einfach sagen, denn was auch immer da im Hirn des türkischen Regisseurs Orhan Aksoy damals los war, wir sind ihm für immer dankbar. Mehr Scheiße lässt sich pro Sekunde Film wohl kaum einfangen. Zeitlupe ist eben beste.

 

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