Horrorfilm-Screening sorgt in den USA für Skandal und kostet Lehrer wohl den Job

Marek Bang 3

Die Torture-Porn-Trilogie „The Human Centipede“ könnte nun einem Lehrer zum Verhängnis werden, wie einige US-amerikanische Medien berichten. Eine Schulklasse hat sich nämlich aus bislang unerfindlichen Gründen den zweiten Teil der mehr als fragwürdigen Horror-Orgie während der Schulzeit angeschaut - oder etwa anschauen müssen? Wir fassen die Ereignisse für euch zusammen. 

Horrorfilm-Screening sorgt in den USA für Skandal und kostet Lehrer wohl den Job
Bildquelle: © Scream Factory.

Die ungekürzte Version des zweiten „Human Centipede“-Films ist in Deutschland nach §131 StGb beschlagnahmt und darf nicht vorgeführt werden, eine entschärfte Fassung wurde als strafrechtlich unbedenklich eingestuft. Was auch immer den niederländischen Autor und Regisseur Tom Six dabei geritten haben mag, einen Film über einen Psychopathen zu drehen, der Menschen aneinandernäht, können wir an dieser Stelle nicht beantworten. Fest steht allerdings, dass sein Film international einen großen Aufschrei der entsetzten Kritiker provozierte.

Erbost waren auch die Eltern von Schülern der Central-Merry High School in Jackson, Tennessee, als sie erfuhren, dass ihre minderjährigen Kinder dem Spuk ausgesetzt wurden.

The Human Centipede 2 - Trailer.

Niemand weiß, warum „The Human Centipede“ in einer US-Schule gezeigt wurde

Mittlerweile hat die Vorführung des Films hohe Wellen geschlagen und in den USA wird via USA Today landesweit über die unerwünschte Filmvorführung berichtet. Die wütenden Eltern begegnen einer ratlosen Schulleiterin, die keine Antwort darauf weiß, warum die Kinder diesen Film zu sehen bekamen. Sie ordnet den Vorfall als „inakzeptabel“ und „unangemessen“ ein und kündigte Konsequenzen für den verantwortlichen Lehrer der Schüler an. Zu welchen Maßnahmen die Schulleiterin intern genau gegriffen hat verrät sie nicht, auf Grund der medialen Aufregung ist aber davon auszugehen, dass die betroffene Aufsichtsperson mindestens mit einer Abmahnung zu rechnen hat.

Der Regisseur Tom Six hat sich übrigens auch zu Wort gemeldet. Wir lassen sein Statement einfach mal unkommentiert:

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