Titanic-Komponist James Horner stirbt bei Flugzeugabsturz

Philipp Schleinig 4

An diesem verregneten Dienstag erreicht die Film-Welt eine traurige Nachricht. Komponist James Horner ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Damit geht einer der talentiertesten Musikmacher von uns, der uns Soundtracks zu Filmen wie „Titanic“, „Apollo 13“, „Avatar“ und vielen weiteren beschert hat.

Titanic-Komponist James Horner stirbt bei Flugzeugabsturz
Bildquelle: © 20th Century Fox.

James Horner ist bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen, berichtet unter anderem The Hollywood Reporter. Das Kleinflugzeug, welches Horner selbst gesteuert hat, ist in Kalifornien in der Nähe von Santa Barbara abgestürzt. Ein Verlust, der in der Film-Welt sehr zu bedauern ist.

Bilderstrecke starten
10 Bilder
Jennifer Lawrence & Co: Diese Stars wären beim Dreh fast gestorben!

Die Soundtracks des James Horner

Während in der Welt, in der die Filmerfahrung selten über den Kinobesuch hinausgeht, höchstens Namen wie Hans Zimmer und John Williams in Bezug auf gelungene Soundtrack-Erfahrungen fallen, steht der Name James Horner in der Film-Welt nicht nur für eine große Bandbreite an Film-Kompositionen, sondern vor allem auch für deren Außerordentlichkeit.

Die Liste der Film-Soundtracks, die James Horner in seiner eindrucksvollen Karriere geschaffen hat, ist lang. 1982 machte James Horner mit der Komposition zu „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ zum ersten Mal auf sich aufmerksam und konnte sich durch weitere Soundtrack-Perlen wie „Cocoon“, „Willow“, „Glory“, „Rocketeer“ und „Feld der Träume“ einen Namen in Hollywood machen.

Bis zum Jahre 1997 hatte sich Horner in Hollywood fest etabliert und war dank „Braveheart“, „Apollo 13“ und „Casper“ in aller Munde. Der Untergang der „Titanic“ machte ihn aber schließlich weltberühmt. Seine erneute Zusammenarbeit mit Regisseur James Cameron brachte ihm gleich zwei Oscars ein, denn auch am legendären Titelsong „My Heart Will Go On“ war Horner beteiligt.

Die Karriere des James Horner befand sich zu keinem Zeitpunkt auf einem absteigenden Ast, denn auch nach „Titanic“ schuf er Soundtracks - „A Beautiful Mind“, „Die vier Federn“, „Troja“, „Avatar“ und „The Amazing Spider-Man“ - die weltweiten Anklang fanden.

Der Abschied von James Horner

Auch wenn gerade im Falle von James Horner der Satz „Seine Soundtracks bleiben unvergessen“ absolut zutreffend ist, ist der Verlust dieses großartigen Komponisten natürlich schmerzlich. In seinen 37 Karrierejahren schuf Horner Stücke, die beflügelten, motivierten, zum Nachdenken anregten und in den passenden Momenten gar das ein oder andere Auge befeuchteten.

Auf einen simplen Stil ließ er sich nicht festlegen. Ob Horrorfilm („Aliens“), Kinderfilm („Feivel, der Mauswanderer“), Komödien („Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“) oder Thriller („Sneakers - Die Lautlosen“) - jedem Genre verpasste Horner die richtige Note. Selbst in den leisesten Klängen und den lautesten Ausbrüchen schuf er Einmaligkeit, die unerreicht bleiben wird.

 

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung