Tote Mädchen lügen nicht: Staffel 2 startet heute bei Netflix

Selim Baykara 1

„Tote Mädchen lügen nicht“ Staffel 2 startet am 18. Mai 2018 bei Netflix. Das Rätsel um Hannahs Selbstmord ist doch noch nicht ganz aufgeklärt. Ihr Freund entdeckt eine Reihe von alten Fotos, die ihn auf die Spur eines furchtbaren Vorfalls bringen. Hier seht ihr den Trailer zur zweiten Season von „13 Reasons Why“ und erfahrt, was euch in den neuen Folgen erwartet.

Schaut euch zuerst den offiziellen deutschen Trailer zur zweiten Staffel von Tote Mädchen lügen nicht an:

Tote Mädchen lügen nicht: Offizieller deutscher Trailer zur 2. Staffel.

 

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Das Netflix-Drama Tote Mädchen lügen nicht zählt zu den erfolgreichsten – und kontroversesten Serien des Streaming-Anbieters. Die Verfilmung des  entwickelte sich schnell zum Zuschauermagnet und entfachte im Netz eine neue Debatte über Depressionen und den Selbstmord von Teenagern. Eigentlich klar, dass Netflix jetzt mit einer zweiten Staffel nachlegt. Hannah Baker spielt darin wieder eine Rolle, allerdings gilt: Die Kassetten waren nur der Anfang…

Inhalt

Tote Mädchen lügen nicht: Staffel 2 startet im Mai 2018

Los geht es mit den neuen Folgen von Tote Mädchen lügen nicht am Freitag, den 18. Mai 2018. Wie meist bei Netflix üblich, stehen insgesamt 13 neuen Episoden wieder auf einen Schlag zur Verfügung. Einer gepflegten Binge-Session bei dem Streaming-Dienst steht also nichts im Wege.

Schaut euch hier exklusive Bilder aus der zweiten Staffel an. Möglicherweise verraten sie etwas über die Handlung der neuen Folgen:

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Tote Mädchen lügen nicht: Erste Bilder aus Staffel 2.

So geht es mit der Handlung in der zweiten Season weiter

Nach den Kassetten hat die zweite Staffel von Tote Mädchen lügen nicht einen neuen Aufhänger. Ausgangspunkt der Geschichte ist eine Reihe von Polaroid-Fotos. Clay (Dylan Minnette) muss feststellen, dass die Tapes aus Season 1 doch nicht alles aufgeklärt haben und nur der Anfang waren. Die Fotos führen ihn auf die Spur eines Geheimnisses und einer Verschwörung, die genau das verheimlichen will.

Netflix zufolge knüpft die zweite Staffel „an den tragischen Tod von Hannah Baker an und zeigt die komplizierte Reise der Charaktere auf dem Weg zur Heilung.“ Showrunner Brian Yorkey hat sich schon ein wenig konkreter geäußert: „Es gibt Personen, die eine andere Sichtweise auf die Geschichte von Hannah Baker haben“, sagte er bei einer Podiumsdiskussion Mitte 2017.

„Die zweite Staffel wird viele Ereignisse behandeln, von denen wir glauben, dass wir wissen, wie sie sich abgespielt haben. Dabei werden wir möglicherweise feststellen, dass sie komplizierter sind, als wir gedacht haben und dass Hannah eine komplexere Person ist, als wir in Staffel 1 glaubten.“

Hannah Baker wird ebenfalls wieder vorkommen, allerdings nur in Form von Rückblenden. Die Serie wird also wieder verschiedene Zeitebenen miteinander verknüpfen und zeigen, wie vergangene Ereignisse die Gegenwart beeinflussen.

Sexuelle Übergriffe werden wichtiges Thema der zweiten Season

Dazu kommen natürlich noch zahlreiche offene Handlungsfäden aus der ersten Season, die auch in Staffel 2 eine Rolle spielen werden.

  • Wie geht es mit Mr. Porter weiter? Wie verarbeitet er, dass er die warnenden Hinweise übersehen hat? Die letzte Kassette war an ihn persönlich gerichtet – kann man ihm vorwerfen, dass er seinen Job nicht richtig gemacht hat?
  • Wie reagieren Hannahs Eltern auf die Bänder? In der letzten Folge erfahren ihre Eltern von der Existenz der Bänder, allerdings haben sie die Tapes noch nicht gehört. Spannend wäre es, zu erfahren, wie sie darauf reagieren werden.
  • Handelt es sich bei Alex Tod wirklich um einen Selbstmord?

Ein zentrales Thema der zweiten Staffel ist außerdem die Bewältigung der Vergewaltigung von Jessica. Am Ende von Season 1 begann Hannahs Freundin ihrem Vater davon zu erzählen und dieser Handlungsfaden soll fortgesetzt werden. „Wir möchten das Thema vertiefen und zeigen, wie an der Liberty High School in der Vergangenheit mit sexuellen Übergriffen umgegangen wurde. „Vor allem möchten wir aber Jessica bei ihrer Wiedergenesung begleiten“, so Yorkey. „Wir möchten die Wandlung von einem Opfer eines sexuellen Angriffs zu einem Überlebenden darstellen.“

Gibt es wieder Kassetten?

Die Kassetten waren der Aufhänger der ersten Staffel, dementsprechend verbinden viele Zuschauer die Serie immer noch damit. In der zweiten Staffel von Tote Mädchen lügen nicht übernehmen die Polaroid-Fotos die Rolle der Audio-Tapes. Showrunner Brian Yorkey scherzte bereits über die „neue“ alte Analog-Technologie: „13-Jährige dürfen sich schon einmal darauf freuen, danach zu googeln.“

Die Schauspieler sind über den Ersatz teilweise sehr erfreut: „Ich muss keine Kopfhörer mehr tragen und nicht mehr Walkman hören“, sagte Clay-Darsteller Dylan Minnette in einem Interview mit dem Hollywood Reporter.

Und hier der Trailer, mit dem Netflix die Serie ankündigte:

Tote Mädchen lügen nicht: Offizieller Ankündigungs-Trailer zur 2. Staffel.

Cast und Crew: Alte und neue Schauspieler

Die Hauptdarsteller aus der ersten Staffel von Tote Mädchen lügen nicht sind größtenteils wieder mit dabei. Konkret heißt das: Die Schauspieler von Clay, Zach, Tony, Olivia, Justin, Jessica, Bryce, Alex und Courtney werden auch in der neuen Season wieder mitspielen. Auch Hannah Baker wird erneut in Rückblende zu sehen sein. Die Schauspielerin Katherine Langford verriet aber bereits, dass man „mit einer völlig anderen Hannah rechnen solle“.

Daneben sind auch etliche neue Schauspieler und Figuren mit an Bord. In der Galerie zeigen wir euch die neuen Gesichter:

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Das sind die neuen Darsteller in Tote Mädchen Lügen nicht Staffel 2.

Das kreative Team aus der ersten Staffel wird ebenfalls weitgehend erneut zusammenarbeiten. Selena Gomez ist wieder die ausführende Produzentin, als Showrunner ist Brian Yorkey für die inhaltliche Ausrichtung der neuen Season verantwortlich.

Tote Mädchen lügen nicht Staffel 2: Netflix vermeidet Kontroversen

Bereits die erste Staffel sorgte für teilweise hitzige Diskussionen und besorgte Eltern. Das könnte sich jetzt wiederholen. In den USA hat die konservative Interessengruppe Parents Television Council von Netflix gefordert, dass man die Ausstrahlung der Serie so lange verzögere, bis sie von Experten als „sicher für minderjährige Zuschauer“ eingestuft würde.

Netflix hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass vor dem Start der Staffel ein Video mit Warnhinweisen gezeigt wird. In dem Clip äußern Mitglieder der Cast die Hoffnung, dass die Serie zu Diskussionen über schwierige Themen führen könne. Gleichzeitig geben sie zu bedenken, dass man die Show vielleicht nicht schauen sollte, wenn man selbst mit Depressionen oder Problemen zu kämpfen hat.

Schaut euch das Video hier an:

Diese Netflix-Originals dürft ihr auf keinen Fall verpassen:

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Netflix Originals: Top-Serien im Überblick.

Braucht es eigentlich mehr als 13 gute Gründe?

Die Buchvorlage zu der Netflix-Serie ,auf Deutsch: „13 Gründe Warum“, wurde eigentlich mit der ersten Staffel komplett zu Ende erzählt. Mit den neuen Folgen begeben sich die Macher also in komplettes Neuland, da sie jetzt nicht mehr auf ein literarisches Vorbild zurückgreifen können. Dennoch sind die Darsteller der Meinung, dass eine zweite Staffel Sinn macht.

Dylan Minette, in der Serie Clay Jensen, sagte schon vor längerem, dass die Serie seiner Meinung nach ein so breites Spektrum von Themen behandelt, dass es viel Platz für weitere Geschichten gibt. Die Hauptdarstellerin Katherine Langford, die Hannah Baker spielt, sieht das ähnlich: Dadurch, dass die einzelnen Charaktere vom Buch in der Serie weiterentwickelt wurden, lässt sich durchaus eine zweite Staffel drehen. Diese würde den Fokus dann mehr auf das Leben der Figur um Hannah herum legen und über das Buch hinausgehen.

Ist Selbstmord ein geeignetes Thema für eine Teenie-Serie?

Netflix hat viel Kritik dafür einstecken müssen, ein so schwieriges Thema wie Selbstmord als Serie umzusetzen. Allerdings gab es auch viel Zuspruch für diese Entscheidung. Was haltet ihr davon? Nehmt an unserer Umfrage teil und erfahrt, wie die anderen Leser abgestimmt haben!

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