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    Toy Story 3

    Martin Beck

    Älter werden in einer CGI-Welt, bei Pixar kein Problem. Andy ist nun 17 und wird bald aufs College gehen. Für sein Spielzeug aus Kindertagen hat er keinen Bedarf mehr - Buzz Lightyear, Mr. Potatohead und all die anderen sollen auf dem Dachboden landen. Einzig Lieblingspuppe Woody darf mit an die neue Schule. Doch durch ein Missgeschick landet das Spielzeug im Abfall. Die frustrierten Freunde beschließen gegen Woodys Willen, Andy den Rücken zu kehren und sich in den Sunnydale Kinderhort bringen zu lassen. Dort erwartet sie der freundliche Bär Lotso und es scheint, als würde endlich wieder mit den Spielzeugen gespielt. Woody jedoch will Andy treu bleiben und verduftet. Dadurch bekommt er nicht mit, dass seine Freunde Lotsos düsteren Plänen auf den Leim gegangen sind.

    Mit dem ersten „Toy Story“-Film begann 1995 der Siegeszug von Pixar, der bei Teil 3 nun auf eine bestens bekehrte Anhängerschaft bauen kann. Normalerweise ist ein dritter Teil ja ein deutliches Merkmal für einfallslose Geldschneiderei, doch bei diesem Film stehen die Zeichen etwas anders. „Toy Story 3“ ist erneut ein wunderbarer, einfallsreicher und herrlich lustiger Animationshit geworden.

    Der Vorteil eines dritten Teils ist, dass die Hauptcharaktere bereits bekannt sind und man deshalb gleich mit einer fulminanten Actionszene starten kann. Während Teil 1 besonders großen Wert auf die Geschichte legt und Teil 2 den Humor in den Vordergrund stellt, versucht Teil 3 nun einen Spagat. Auf der einen Seite gibt es eine dramatische, actionreiche und vor allem spannende Geschichte, auf der anderen Seite erfreuen herrliche Situationskomik und gekonnter Slapstick.

    „Toy Story 3“ ist Pixar wie es leibt und lebt. Was immer noch ein deutliches Zeichen für Qualität ist – selbst nach „Cars 2“.

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