„Die Unglaublichen – The Incredibles“ (2004, Regie: Brad Bird)

©Walt Disney
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Mit „Die Unglaublichen – The Incredibles“ stellte Pixar nach allerhand liebenswerten Kreaturen das erste Mal Menschen in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Der Film porträtiert eine Familie bestehend aus Superhelden, die sich in einem Vorort erst wieder in die Rolle der ganz normalen Menschen und Nachbarn einfinden muss, nachdem Superhelden plötzlich verboten wurden. Dabei besitzt jedes Familienmitglied genau die Fähigkeit, die man laut Konvention von ihm erwarten würde.

So ist der Vater ganz besonders stark, die Mutter kann an vielen Orten gleichzeitig sein und die Teenager-Tochter kann sich unsichtbar machen. Doch ihre Tarnung als Spießbürger bleibt nicht lange bestehen, denn die Gefahr klopft schon an die Tür. Der Film sprießt nur so vor einfallsreichen Ideen und verbindet gekonnt den Glanz der 1960er-Jahre mit James-Bond-Charme und futuristischen Elementen.

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„Toy Story“ (1995, Regie: John Lasseter)

©Walt Disney
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Als Pixar 1995 den ersten Langspielfilm „Toy Story“ veröffentlichte, revolutionierten sie damit für alle Zeit das Animationsfilm-Genre. Es waren nicht allein die bahnbrechenden Animationen, die „Toy Story“ legendär und einzigartig machten, sondern die Emotionen und die Menschlichkeit, die das Team in den Film hineinbrachte. Die Story rund um Woody und Buzz ist kein herzloses, durch kalte Animation bestechendes Werk, sondern zu jeder Sekunde dieses spaßigen Spielzeug-Abenteuers merkt man die Liebe zum Detail und das Herzblut, das in den Film gesteckt wurde.

Hier erwachen nicht nur animierte Spielzeuge zum Leben, sondern „Toy Story“ stellt die Rivalität zwischen Buzz und Woody sowie die Angst vor dem Vergessen werden in den Mittelpunkt der Geschichte und greift damit ganz menschliche Gefühle auf, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann und die ihn packen und mitreißen. Damit wurde „Toy Story“ zum durchschlagenden Erfolg und ebnete den Weg für weitere, großartige Pixar-Werke.

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„Oben“ (2009, Regie: Pete Docter)

©Walt Disney
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Allein die ersten 10 Minuten von „Oben“ machen dieses ergreifende Werk zu einen der schönsten und liebevollsten Filme des Studios. In der Eröffnungssequenz lernen wir den Protagonisten Carl kennen und bekommen einen Einblick in sein Leben und seine Liebe zu seiner Frau Ellie. Vom Kennenlernen im Kindesalter, ihrer späteren Hochzeit bis hin zu harten Schicksalsschlägen und dem schlussendlichen Tod erzählen die ersten Minuten von „Oben“ von dem starken Band, das zwischen den beiden Liebenden herrschte.

Hier beweist Pixar erneut, dass sie nicht vor tief-emotionalen Themen zurückschrecken und damit immer wieder zu Tränen rühren. Nach dem Tod von Ellie beschließt der rüstige Rentner Carl eine große und ungewöhnliche Reise zu unternehmen, um dem letzten Wunsch seiner Frau gerecht zu werden. „Oben“ ist ein wunderschöner, berührender und gleichzeitig hoffnungsvoller Film, der zu Recht als zweiter Animationsfilm überhaupt bei den Oscars in der Kategorie Bester Film nominiert war.

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„Toy Story 3“ (2010, Regie: Lee Unkrich)

©Walt Disney
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In „Toy Story 3“ ist es für Andy an der Zeit, endlich das zu Haus zu verlassen und auf das College zu gehen. Woody, Buzz und Co. muss er dafür hinter sich lassen, denn das neue Leben bietet keinen Platz mehr für seine alten Weggefährten. So landet die Spielzeug-Truppe in einem Kindergarten, wo sie auf neue Freunde treffen, die nicht immer Gutes im Sinn haben.

„Toy Story 3“ ist die perfekte Symbiose aus Actionfilm, Komödie und gefühlvollem Drama. Die tolle, lebhafte Geschichte über verblassende Erinnerungen, vergangene Zeiten und dem Miteinander ist mit Liebe zum Detail und dem nötigen Feingefühl erzählt. Allein die letzten 15 Minuten von „Toy Story 3“ bleiben für immer im Gedächtnis, denn der Film zeigt in schönen Aufnahmen, dass im Moment der größten Gefahr die Freunden zur Seite stehen, egal, wie schlimm es am Ende ausgehen könnte.

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„WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ (2008, Regie: Andrew Stanton)

©Walt Disney
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Mit „WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ wagte Pixar ein Experiment, das die Grenzen des Genres auslotete, in dem sie schon seit Jahren die Standards setzen. Ein kleiner, einsamer Roboter verliebt sich unsterblich in eine Roboterdame und  macht es sich zur Aufgabe, sie für sich zu gewinnen. Diese Liebesgeschichte von Anziehung und Abweisung, von Hingabe und Verzweiflung wird in der ersten Hälfte von „WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ ohne eine einzige Zeile an Dialog erzählt und dennoch droht das Herz allein durch die Mimik und das Handeln von Wall-E in jeder Sekunde dahinzuschmelzen.

Wall-E ist isoliert und allein auf der verwüsteten Erde und möchte eigentlich nur die Hand eines anderen halten. Der Film zelebriert die Schönheit der Einsamkeit und stellt dennoch heraus, dass jedes Lebewesen am Ende des Tages ein unendliches Verlangen danach hat, mit anderen zusammen zu sein. Es ist dieser emotionale Kern, der so viele Pixar-Filme auszeichnet.

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