Toy Story 4: Infos zum Release und erste Story-Details

Christoph Koch

Nach der Ankündigung von „Toy Story 4“ herrschte bei den Fans allgemeine Ratlosigkeit, denn wie wollte Pixar nach einer fulminanten Trilogie die Geschichte noch weitererzählen? Der Pixar Präsident hat jetzt ein paar Antworten darauf und die klingen mehr als interessant.  

Update vom 12.3.2015:  Co-Regisseur gefunden

Wie Slashfilm berichtet, bekommt Regisseur John Lasseter einen Co-Regisseur zur Seite gestellt. Niemand geringeres als der „Alles Steht Kopf“-Head of Story Josh Cooley wird zusammen mit Lasseter an der Realisierung von „Toy Story 4“ arbeiten.

Das gab Pixar per Twitter bekannt:

Von allen Sequels, die sich im Moment bei der Animationsschmiede Pixar in der Mache befinden, ist „Toy Story 4“ wohl das bisher am kritischsten beäugte Projekt. Das kommt vor allem daher, dass für viele Zuschauer „Toy Story 3“ das Franchise im Jahre 2010 zu einem wunderbar runden Abschluss führte und sich viele Fragen, wie das Studio nach diesem emotionalen und wunderschönen Ende noch einen weiteren Teil oben drauf setzen möchte.

Die besten Filme von Pixar

Gerade weil „Toy Story 3“ die Trilogie zu einem schönen Abschluss führte, dauerte es eine Weile, bis das Studio überhaupt über „Toy Story 4“ nachdachte. Doch jetzt, wo „Toy Story 4“ nur noch wenige Jahre entfernt ist, kommen langsam aber sicher die ersten Fragen auf, wie es denn nun mit der Spielzeugtruppe weitergehen soll. Pixar Präsident Jim Morris plauderte jetzt darüber, dass das Studio mit „Toy Story 4“ das Franchise in eine komplett neue Richtung manövrieren möchte.

Toy Story 4: Infos zur Geschichte

In einem Interview mit Disney Latina erklärte Morris, dass „Toy Story 4“ keine Fortsetzung der originalen Trilogie darstellt, sondern seine ganz eigene Geschichte erzählen wird:

„Der dritte Film endete auf eine wunderschöne Weise und beendete eine Trilogie. Ich denke dieser Film wird kein Teil der Trilogie. Es ist eine separate Geschichte, von der ich nicht weiß, ob sie weitererzählt werden wird. Fang niemals ein Projekt an und habe das im Kopf.“

In Tagen, in denen Studios riesige Film-Universen erschaffen und Projekte teilweise Jahre im Voraus planen und ankündigen, ist es erfrischend zu hören, dass man bei Pixar mit „Toy Story 4“ erst einmal den bestmöglichen Film abliefern möchte, bevor man überhaupt über einen weiteren Teil nachdenkt. Außerdem ist es schön zu hören, dass „Toy Story 4“ mehr ein Stand-Alone Film funktionieren wird und damit nicht die legendär-runde „Toy Story“-Trilogie beschädigen kann.

Doch wie kann „Toy Story“ jetzt ein neues Kapitel für unsere Freunde Buzz, Woody und Co. aufschlagen? Die ersten drei Filme erzählten die Geschichte von der Beziehung unserer Helden zu ihrem Besitzer Andy, der vom kleinen Jungen zum Teenager und schließlich zum Erwachsenen wurde. Morris erklärt, dass Regisseur John Lasseter den Fokus nicht mehr auf die Beziehung der Spielzeuge zu ihrem Besitzer setzen möchte, sondern die Beziehungen der Spielzeuge untereinander im Mittelpunkt stehen werden:

„Es ist keine Weiterführung vom Ende der Geschichte aus Toy Story 3. Es ist mehr eine Liebesgeschichte. Es wird eine romantische Komödie sein. Der Film wird nicht so sehr den Fokus auf die Interaktion zwischen den Charakteren und den Kindern legen. Ich denke, es wird ein richtig guter Film.“

Es klingt also so, als wenn „Toy Story 4“ ähnlich wie die vielen „Toy Story“-Kurzfilme und TV Specials funktionieren wird, bei dem der Besitzer der Gang kaum bis niemals zu sehen ist, sondern die Helden viel lieber untereinander interagieren und Abenteuer erleben.

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