True Detective: Wie eine TV-Serie das Kino neu erfindet

Timo Löhndorf 5

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Na toll, das Kinogeschäft hat sich zu einem seelen- und herzlosen Giganten entwickelt, dessen Hauptbeschäftigung es ist, langweilige Drehbücher zu verfilmen und Geld zu zählen.

Zum Glück ist Kino nicht der einzige Bereich, der sich in den letzten Jahren  massiv gewandelt hat. Auch das Fernsehen gewinnt nach und nach an Bedeutung und auch an Qualität.

Schon 1990 entdeckte der Filmemacher David Lynch das Serienformat für sich und schuf mit „Das Geheimnis von Twin Peaks“ ein mysteriöses und eigenwilliges Drama, das bis heute zu den besten Serien zählt. Kreative Differenzen zwischen Lynch und dem amerikanischen ABC-Netzwerk führten dazu, dass die Serie nach nur zwei Staffeln endete.

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Der erste Meilenstein des dramatischen Fernsehens war die amerikanische Serie „The Wire“. Die Story über die Drogenszene Baltimores durch die Augen von Junkies, Cops und Dealern lief zwischen 2002 und 2008 und wird auch heute noch vielerorts von Zuschauern als beste Drama-Serie aller Zeiten angepriesen.

Im letzten Jahr folgte ein Höhepunkt nach dem anderen, es gab eine weitere und potentiell letzte Staffel des britischen Krimi-Thrillers „Luther“, nach zwei Jahren des Wartens wurde endlich die dritte „Sherlock“-Staffel gezeigt und „Breaking Bad“, der weltweite Liebling von Kritikern und Zuschauern, kam nach 5 Jahren zum Schluss.

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Es ist kaum zu glauben, aber schon im Januar 2014 wurde mit dem Start von „True Detective“ die Messlatte ein weiteres Stück höher gelegt. Worum es in „True Detective“ geht und warum man es sich nicht entgehen lassen darf, schildere ich auf der nächsten Seite, natürlich komplett spoilerfrei.

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