Und Tschüss: Warum ihr den Uncharted-Film erst einmal wieder von eurer Liste streichen dürft

Tobias Heidemann 3

Anfang des Jahres hatte ich an dieser Stelle noch vollmundig das Zeitalter der Videospielverfilmung ausgerufen. Mit Filmen wie „Warcraft“, „Assassin’s Creed“, „The Last of Us“, „Hitman“ oder auch „Tomb Raider“ will Hollywood in den kommenden Jahren zum Angriff auf die cinephilen Spieler blasen. Doch nun hat die Liste geplanter Videospielverfilmung einen seiner prominentesten Vertreter wieder verloren. Der „Uncharted“-Film ist zurück im Produktionslimbo.  

Und Tschüss: Warum ihr den Uncharted-Film erst einmal wieder von eurer Liste streichen dürft

Gut sah es ehrlich gesagt noch nie aus für den „Uncharted“-Film. Fast ein halbes Jahrzehnt befindet sich der Abenteuerfilm um Nathan Drake nun schon in ständig überarbeiteten Fassungen auf den Schreibtischen der Produzenten. Mit dem nun bekannt gewordenen Absprung von Regisseur Seth Gordon („Kill the Boss“, „The King of Kong“) ist der Streifen quasi wieder bei null angekommen.

Sony-Chef Tom Rothman ließ unter anderem via The Hollywood Reporter und The Wrap verlautbaren, dass man den Film in eine „neue kreative Richtung“ führen wolle. Mit anderen Worten: Das Projekt liegt wieder auf Eis.

Uncharted 4 A Thief's End.

Damit reiht sich Seth Gordon in die immer größer werdende Gruppe von Menschen ein, die sich an „Uncharted“ die Finger verbrannt haben. Neben Neil Burger („Divergent“) waren bereits Seth Rogen und Evan Goldberg („Das ist das Ende“) mit dem Film assoziiert worden. Sogar Schauspieler Nathan Fillion hatte sich in der Vergangenheit für die Rolle des Nathan Drake stark gemacht. „Zero Dark Thirty“-Autor Mark Boal wurde zwischenzeitlich mit dem Drehbuch betraut. Der Film war ursprünglich für 2016 geplant. Daraus wird nun nichts mehr.

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