GIGA Prost: Film-Trinkspiele #1

Jan-Thilo Caesar 11

„Wir saufen, bis wir umfallen, wir saufen, bis wir umfallen!“ Nein, tun wir nicht. Aber wir schauen dafür jede Menge Filme - am liebsten zusammen mit ein paar Freunden, kühlen Getränken und bergeweise Futter, bei dem jedem Ernährungswissenschaftler die Hutschnur hochgeht. Damit die Stimmung früher oder später auch garantiert eskaliert, empfehlen wir heute ein kleines Trinkspiel, mit dem selbst ein Sci-Fi-Streifen wie „Star Trek - Der erste Kontakt“ zum Partyfilm mutiert.

GIGA Prost: Film-Trinkspiele #1
Bildquelle: © Universal Pictures.

Zurück in die Zukunft:

Die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie haben die meisten wahrscheinlich schon als Kinder gesehen. Aber egal wie oft man die Reihe mit Michael J. Fox in der Hauptrolle schon gesehen hat, es ist einfach eine von diesen Filmserien, die man immer wieder und unter allen Umständen gucken kann. Ich hab schon aufgehört zu zählen, wie oft ich die Filme gesehen habe, weswegen ein kleines Trinkspiel für die nächste Sichtung genau das Richtige ist.

Die Regeln

Level 1 ‚Pepsi Ohne‘: Sobald jemand Doc oder Marty sagt, wird ein Schluck getrunken. Mehrfach-Nennungen, wie „Du bist der Doc, Doc!“ sind als zwei Schluck zu verstehen. Wer die ganze Trilogie schafft, ohne von der Couch zu fallen, sollte auf jeden Fall seinen Alkoholkonsum gründlich überdenken. Wer es eilig hat, schaut einfach den Supercut von unseren Kollegen bei Screenjunkies.

Level 2 ’88 Meilen pro Stunde‘: Hier kommen wir in die Fortgeschrittenen-Liga dieses Trinkspiels. Immer wenn jemand Marty eine feige Sau nennt oder wenn die Zeitmaschine mal wieder den Geist aufgibt, heißt es: Hoch die Tassen!

Level 3 ‚1,21 Gigawatt‘: „Zurück in die Zukunft“ hält sich mit dem Produkt-Placement nicht gerade zurück. Für unseren schwersten Level müsst ihr genau hinschauen und jede Erwähnung von Pepsi-Cola mit einem Drink honorieren. Zum Abschluss noch ein Glas auf den Delorean. Am besten Irish Cream oder Guiness, denn das automobile Schmuckstück wurde in Irland hergestellt.

 

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3 Days To Kill:

Luc Besson hat es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Superstars wie Liam Neeson („Taken“) und John Travolta („From Paris with Love“) mit einem spektakulären Actionfeuerwerk wieder auf die große Leinwand zu bringen. Während ein Bryan Mills sich aber mit verbissener Ernsthaftigkeit an die Aufräumarbeiten unter den bösen Buben macht, bewahrt sich Kevin Costner in „3 Days To Kill“ eine gewissen Selbstironie und erledigt sein Soll mit einem Augenzwinkern. Immer dabei: Sein treuer Drahtesel, der eigentlich für seine rebellierende Teenager-Tochter gedacht war.

Die Regeln

Level 1 ‚Bicycle, Bicycle, Bicycle‘: Ethan (Kevin Costner) kämpft nicht nur mit fiesen Terroristen, sondern auch um die Liebe seiner Tochter. Das Rad kam bei ihr zwar nicht so gut an, aber Ethan hat dafür seine helle Freude daran. Die Klingel von seinem fahrbaren Untersatz läutet jede neue Runde ein und sobald die Glocke erklingt, wird nachgefüllt. Damit es nicht zu einfach wird, zählen die Momente, in denen unser Held krankheitsbedingt zu Boden geht genauso.

Level 2 ‚I Love it‘: Wer dem Alkohol im besonderen Maße zugetan ist, wird auf Level 1 wahrscheinlich kaum Probleme haben. Ein paar Gläser zu folgenden Anlässen sollten da Abhilfe schaffen: Wenn der ohrwurmige Klingelton, den Ethan von seiner Tochter eingestellt bekommt, („I Love it“ von Icona Pop) zu den unpassendsten Gelegenheiten erschallt und wann immer unser Held sich selbst einen Drink genehmigt.

Level 3 ‚I Don’t Care‘: Wem wirklich alles egal ist, der geht auf’s Ganze! Auf Level 3 wird jede Lüge von Ethans pubertierender Tochter mit einem Getränk quittiert. Weitere Drinks sobald der Spitzname von einem Charakter (The Wolf, The Albino, etc.) genannt wird oder wenn Ethan an sein Telefon geht und das Handy falsch herum hält - er ist eben nicht mehr der Jüngste.

Star Trek: Der erste Kontakt

Der stets gewaltbereite und schwer unzurechnungsfähige Hobby-Alkoholiker Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) aus dem Film „Star Trek - Der erste Kontakt“ hat zwar mit dem überkorrekten und hyperpeniblen Captain der Enterprise, den wir aus der TV-Serie kennen, nicht mehr viel gemein - dafür zählt der Film aber zu den unterhaltsamsten Leinwand-Auftritten der Star-Trek-Crew. Zur Einstimmung gibt es unten eine Folge der Fansynchronisation „Sinnlos im Weltraum“.

Die Regeln

Level 1 ‚Red Shirt‘: Bei diesem Trinkspiel geht es um hohe Einsätze, aber solange man keinen roten Overall trägt, hat man eigentlich gute Überlebenschancen. Immer wenn jemand die oberste Direktive der Sternenflotte verletzt, werden die Gläser angesetzt. Da das ziemlich oft passiert, ermahnt euch Zefram Cochrane hoffentlich zum gemäßigten Konsum - der konnte auch nicht genug bekommen und hätte damit fast den Erstkontakt versaut.

Level 2 ‚HIvje‘ bom‘: Auf Level 2 werden die ersten klingonischen Trinklieder angestimmt und der Blutwein entkorkt. Wenn jemand gebeamt wird und wenn die Enterprise oder ein anderes Schiff auf Warpgeschwindigkeit springt, ist es an der Zeit für die nächste Runde. Außerdem einen Belohnungsschnaps, wenn ihr diese Referenz aus South Park wiederfindet.

Level 3 ‚Roter Alarm‘: Manchmal können Data (Brent Spiner) und seine gewaltige Ein-Bit-Speicherkapazität schon nützlich sein. Wenn er aber mal wieder versucht, in die Fußstapfen von Pinocchio zu treten und dabei die komplette Besatzung der Enterprise in Gefahr bringt, hört der Spaß auf. Einen Drink für jede kopflose Aktion des Androiden und jedes Mal, wenn die Borg ihre Schildmodulation anpassen.

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