1 von 12 © US-Präsident Donald Trump äußert sich im Weißen Haus zu den Massakern in El Paso, Texas, und Dayton, Ohio (Bild: Alex Wong/Getty Images)

Zwei Bluttaten innerhalb weniger Stunden versetzen die Welt in Schock und Trauer: 22 Menschen starben in El Paso, Texas, 9 Menschen in Dayton, Ohio, – jeweils durch die Hände bewaffneter Angreifer. Für manche Beobachter sind an solchen Gewaltausbrüchen unter anderem Computerspiele schuld: Sie würden Gewalt verherrlichen und die Spieler zu aggressivem Verhalten anstiften. Auch US-Präsident Donald Trump glaubt offenbar dieser These, obwohl sie bereits durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt ist (nachzulesen unter anderem bei der University of York, der University of Oxford und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf). Bekannt ist in diesem Zusammenhang der Begriff „Killerspiel-Debatte“.

Trump: „Grausame Videospiele“ stoppen

„Wir müssen die Verherrlichung von Gewalt in unserer Gesellschaft stoppen. Dazu gehören auch die grausamen Videospiele, die heute alltäglich sind. Es ist heute zu einfach für problematische Jugendliche, sich mit einer Kultur zu umgeben, die Gewalt feiert. Wir müssen das stoppen oder erheblich reduzieren.“
US-Präsident Donald Trump bei einer Ansprache im Weißen Haus zu den Massakern in El Paso und in Dayton

Counter-Strike, GTA, Call of Duty: Werden Menschen durch Videospiele zu Massenmördern? Die Gegenseite sieht im der alten Schuldzuweisung nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver, um die wahren Probleme der US-Gesellschaft zu verschleiern. Allen voran Trumps politische Widersacherin Alexandria Ocasio-Cortez, …