Erlege die Kreaturen deiner Freunde: Als Multiplayer in die Kommandozone

ANZEIGE (11. September 2020)

Legendäre Kreaturen in epischen Multiplayer-Partien bekämpfen und sich zusammen mit mächtigen Zaubern duellieren – genau das geht mit dem Multiplayer-Format Commander gemeinsam mit euren Freunden. Doch was ist das das besondere dabei und was sind eigentlich die besten spielbaren Karten? Wir erklären euch, wie ihr gemeinsam in die magische Welt von Magic: The Gathering eintaucht und auf was ihr in der Kommandozone genau achten müsst.

Die Grundlagen von Commander

Im Commander-Format in Magic: The Gathering (MTG) geht es darum, einen Helden auszuwählen, um den ihr euer Deck herum aufbaut. Als Casual-Multiplayer spielt jeder gegen jeden – minimal zwei und maximal sechs Spieler. Commander ist deshalb ein geniales Format, in dem es viel mehr um den gemeinsamen Spielspaß mit euren Freunden geht, anstatt nur um das Besiegen eurer Gegner. In keinem anderen Format erlebt ihr so viele Interaktionen, entdeckt neue Magic-Karten, spielt seltsame Karten (Dubious Challenge) oder bildet im Laufe des Spiels Allianzen mit anderen Spielern. Commander zählt aus diesen Gründen zu einem der beliebtesten Spiele-Formate und ist vor allem auch für neue Spieler ein schöner Einstieg in die Magic-Welt.

Jeder Spieler wählt dafür eine legendäre Kreatur als Kommandeur. Passend zu seiner Farbidentität aus Weiß – Blau – Schwarz – Rot – Grün baut ihr den Rest eures Decks auf. Die Farbidentität kann sich dabei aus einem beliebigen Teil der Karte ergeben – meistens aber aus den Manasymbolen. Gerade die Kombination eurer Farben ist das, was beim Commander-Format besonders spannend ist und Spaß macht. Je nachdem welche Farben ihr für eure Karten-Stapel wählt, verändert sich auch euer Spielstil. Lernt neue spannende Combos durch die Decks eurer Freunde und Mitspieler kennen oder entdeckt neue Spielstile bestimmter Farbkombinationen. Hier könnt ihr auch gegenseitig verrückte und lustige Kombinationen ausprobieren, die für Lacher sorgen. Bei Commander sollt ihr schließlich jede Menge Spaß zusammen haben.

Das Commander-Deck

Auf den Karten dürfen dann ausschließlich die Manasymbole vorkommen, die auch die Karte eures Kommandeurs besitzt. Andere Karten als legendäre Kreaturen können nicht als Kommandeur genutzt werden. Das Ziel ist es, euer Deck so zu bilden, dass die restlichen Karten mit dem Kommandeur gut harmonieren. Wählt also Zaubersprüche und Kreaturen, die Synergien bilden und effektiv für das Multiplayer-Format sind. 

Für Commander benötigt ihr grundsätzlich viele Karten, um ein einzigartiges Deck aufzubauen. Hier liegt zwar die größte Schwierigkeit, doch in keinem anderen Format könnt ihr so viele MTG-Karten entdecken und gleichzeitig mit euren Freunden ausgiebige Partien spielen. Das Besondere ist, dass ihr euch wirklich kreativ austoben könnt – ein Commander Deck besteht immer aus mindestens 100 individuellen Karten.

Das Deck sieht dabei wie folgt aus:

      • 1 Kommandeur-Karte
      • 99 andere Karten
      • Nur eine Kopie jeder Karte erlaubt – Ausnahme: Standardländer

TIPP!

Baut euer Deck am besten in Farben auf, die ihr mögt. Oft ist es zu Beginn auch leichter, das Deck nach einem Kreaturentyp oder Stamm anzulegen. Dank der Eminenz-Fähigkeit bei Commander könnt ihr außerdem auf die Macht und Fähigkeiten der besten Anführer des MTG Multiversums zurückzugreifen. Mit der legendären Kreatur “Kaza, Verfolgerin der Turbulenz” aus dem neuen Zendikar-Set kostet euch zum Beispiel euer nächster Spontanzauber oder die nächste Hexerei, die ihr wirkt, x weniger. x ist dabei die Anzahl an Zauberer, die ihr kontrolliert.

Genauso könnt ihr aus Zendikars Erneuerung zum Beispiel die mehrfarbigen Karten “Akiri, kühne Reisende”, “Linvala, Schild von Seetor”, “Orah, Hohepriester der Himmelsfestung” oder auch “Zagras, Dieb des Herzschlags” als Kommandeur wählen. Sie bilden gleichzeitig die vier Mitglieder der Abenteuergruppe in Zendikar. Habt ihr in eurem Deck alle Mitglieder davon, könnt ihr mit Linvala eine Karte auswählen, die euch bis zum nächsten Zug nicht angreifen, blocken oder ihre Fähigkeiten aktivieren kann – außer sie wird bereits von einem Gegner kontrolliert oder es ist ein Land. Mit der legendären Kreatur “Omnath, der Sammelpunkt der Schöpfung” findet ihr einen Elementarwesen-Kommandeur, der alle vier Farben besitzt. Kommt er in’s Spiel, könnt ihr mit seiner Landung eine typische Dynamik in Zendikar wirken. Immer wenn ein Land unter eurer Kontrolle im Spiel ist, erhaltet ihr 4 Lebenspunkte dazu – sofern es das erste Mal ist, dass diese Fähigkeit im Zug verrechnet wird. Durch die Landungsfähigkeit bekommt eure Kreatur also in jeder Runde eine Stärkung mit zusätzlichem “Lebens-Bonus”.

Der Spielaufbau selbst ist einfach: Alle Kommandeure beginnen in ihrer Kommandozone und die Spieler starten mit 40 Lebenspunkten. Spieler ziehen im Uhrzeigersinn neue Karten. Wer mit seinen höchsten Lebenspunkten zuletzt übrig bleibt, gewinnt das Spiel.

Kommandozone und Schaden

Die Kommandozone beschreibt den Ort, an dem sich euer Kommandeur aufhält, wenn er nicht gerade im Spiel ist. Während einer Partie könnt ihr den Kommandeur mehrmals wirken – das kostet euch aus der Kommandozone seine normalen Manakosten sowie zwei weitere Mana, wenn er auf die gleiche Weise innerhalb der Partie schon gewirkt wurde. Wird euer Kommandeur von euren Gegenspielern auf den Friedhof oder ins Exil geschickt, könnt ihr ihn stattdessen in die Kommandozone zurücklegen. Schaden, den euer Kommandeur anderen zufügt, dürft ihr über alle Zonen hinweg weiterzählen – das gilt auch, wenn beispielsweise ein anderer Spieler die Kontrolle eures Kommandeurs übernimmt.

Vorsicht: Werden euch in einer Partie 21 Punkte oder mehr an Kampfschaden von demselben Kommandeur zugefügt, habt ihr das Spiel verloren.

Manaquellen und Kosten

Für eine gute Partie ist die Mischung aus Ländern und anderen Karten besonders wichtig, um Manafixing zu haben. Das bedeutet, dass sichergestellt ist, dass ihr Zugriff auf die richtigen Länder und Manaquellen habt. Die Zusammenstellung der Manaquellen solltet ihr unbedingt abhängig von eurem Decktyp machen. Daneben gelten auch Manabooster oder Manaproduzierende Karten als besonders hilfreich – dazu zählen:

      • Paradiesvögel
      • Paradiesdruidin
      • Befehlsturm
      • Prophetisches Prisma
      • Wald-Karyatide
      • Chromatische Laterne

Als Beispiel für fünffarbige Kommandeure eignen sich neben dem bereits erwähnten “Omnath, der Sammelpunkt der Schöpfung” auch folgende Kreaturen, deren Identität alle fünf Farben der Lehre besitzen:

      • Spross des Urdrachen
      • Der Urdrache
      • Herde von Neigungen
      • Fusion Elemental
      • Alaras Kind
      • Remasuri-Schwarmfürst
      • Remasuri-Heerschaar
      • Mahlstrom-Erzengel
      • Cromat
      • O-Kagachi, rachsüchtiger Kami

Es lohnt sich, entweder diese in eurem Deck zu haben oder eine gute Verteilung eurer Länder und Kreaturen zu haben, die euer passendes Farbmana erzeugen. Viele Spieler orientieren sich zudem als groben Richtwert an 38-40 Länder-Karten im Deck.

Möchtet ihr lieber einfarbige Kommandeure in eurem Deck, stehen für euch im neuesten Set Zendikars Erneuerung unter anderem die folgenden legendären Kreaturen bereit:

      • Tazri, Leuchtfeuer der Einheit (Weiss)
      • Charix, die tobende Insel (Blau)
      • Taborax, Tod der Hoffnung (Schwarz)
      • Maurog, Zorn von Akoum (Rot)
      • Ashaya, Seele der Wildnis (Grün)

Achtet auch generell immer darauf, wie viel Mana etwas kostet. Dadurch könnt ihr euch auf teurere Zaubersprüche vorbereiten und gefährdet keine Lebenspunkte, falls ihr euch nicht mehr verteidigen könnt. Mit Manaausgleich habt ihr die Möglichkeit, eure Manakosten zu verringern. „Wohnwagen des Züchters“ (erhöht Manavorrat um ein Mana einer beliebigen Farbe) oder „Lebenskraft absorbieren“ (kann ein Land zu einem frühen Spielzeitpunkt umwandeln) sind generell gut spielbare Karten genauso wie “Feuriger Fall” (erzeugt 5 Schaden auf eine Kreatur) und “Traumatische Visionen” (neutralisiert einen Zauber).

Casual Format

Allgemein hat jede Magic-Spielgruppe meistens seine eigenen Hausregeln und bestimmt vor dem Spiel, welche (aktuellen) Karten bei der Commander-Partie erlaubt und welche ausgeschlossen sind – auch wenn sie offiziell erlaubt sind. Für Neueinsteiger in die Magic-Welt ist das super praktisch, da ihr komplizierte Kombinationen zum Beispiel ausschließen könnt oder euch gleich auf eine “verrückte Partie” an Farbkombinationen einigt und einfach eine lustige Runde spielen möchtet. Tobt euch hier gemeinsam mit euren Freunden kreativ aus.

MTG kostenlos spielen und Zendikar entdecken

Falls ihr zum ersten Mal das Commander-Format spielen wollt, könnt ihr für einen leichteren Einstieg alternativ auch vorgefertigte Commander Decks aus der „Commander 2020 Edition“ spielen. Falls ihr den Multiplayer jetzt gemeinsam mit euren Freunden ausprobieren wollt, könnt ihr euch euer Deck zum Beispiel mit dem neuesten MTG Karten-Set „Zendikars Erneuerung“ aufbauen. Zendikars Planeswalker Nissa, Jace und Nahiri gibt es ab 25. September als physische Karten zu kaufen. Noch mehr zur Rückkehr in die ikonische Welt erfahrt ihr direkt auf https://magic.wizards.com/de.

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