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Die Evolution der Schlachten-Simulationen

22. November 2019

Keine Angst: Dieser Artikel ist kein Beitrag zur Debatte, was nun genau Real-Time Strategy- von Real-Time Tactics-Spielen unterscheidet. Wir begnügen uns mit der simplen Feststellung, dass Games, in denen ihr euch in Echtzeit auf dem Schlachtfeld gegen den Computer oder andere Spieler messen könnt, einfach verdammt viel Spaß machen.

Gerade in den letzten Jahren erfreuen sich insbesondere im Mittelalter angesiedelte Kriegssimulationen wie Total War: Arena oder Mordhau bei neuen und alten Fans des Genres größter Beliebtheit. Der neueste Anwärter auf die Krone der Schlachten-Games ist Conqueror’s Blade.

Der Free2Play-Titel, der gekonnt RTS-, RTT- und MMO-Elemente mit einem gehörigen Schuss Action-RPG-Gameplay anreichert, ist dabei der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die vor fast 40 Jahren ihren Anfang nahm…

  • Cytron Masters (1982)

    Ein Jahr zuvor war mit „Utopia“ für Mattels Heimkonsole Intellvision bereits der erste Städtebausimulator erschienen, doch das 1982 für den Apple II veröffentlichte Cytron Masters darf getrost als Blaupause für alle folgenden Strategie-Spiele mit Fokus auf Action bezeichnet werden. Zwar fanden die Schach-artigen Schlachten auf einem einzigen Screen statt, doch alle Grundelemente des Strategy-Genres sind bereits vorhanden: verschiedene militärische Klassen, diverse Angriffs-, Verteidigungs- und Kommunikationsbefehle und „Kraftwerke“, die mehr Einheiten produzieren.
  • The Ancient Art of War (1984)

    Zwei Jahre später erschien mit dem von Sun Tzus gleichnamigen Standardwerk inspirierten „The Ancient Art of War“ der erste echte historische Schlachtensimulator. Zu den damals revolutionären Features zählten unter anderem vier Klassen (Ritter, Bogenschützen, Barbaren und Spione), Capture the Flag-Missionen und AI-gepowerte Gegner – als Endboss gab sich Sun Tzu höchstpersönlich die Ehre.
  • Herzog Zwei (1989)

    Gegen Ende der 80er Jahre erschien mit Herzog Zwei ein Mech-Fighter für den Mega Drive. Zunächst von großen Teilen der Sega-Community ignoriert, eroberte sich der Mix aus Taktik- und Actionspiel schnell einen besonderen Platz im Herzen von Strategiefans. Heute wissen wir: Ohne Herzog Zwei gäbe es wahrscheinlich auch kein „Command & Conquer“, „Starcraft“ oder „Dune II“.
  • Warcraft: Orcs & Humans (1994)

    Stellvertretend für die goldene Ära der RTS-PC-Games steht der erste Teil der „WarCraft“-Saga. Wahrscheinlich kein anderer Titel aus den 90er Jahren popularisierte Multiplayer-Schlachten wie der Konflikt zwischen Menschen und Orks aus dem Jahr 1994.
  • Age of Empires II: Age of Kings (2001)

    Die Mitte der 90er Jahre einsetzende 3D-Grafik-Revolution hob auch Strategiespiele visuell und gameplaytechnisch auf ein neues Level. Ein bis heute von Fans verehrter Meilenstein war hierbei ohne Frage das im Mittelalter angesiedelte „Age of Empires II“. 13 spielbare Zivilisationen, fünf in verschiedenen Regionen und Epochen angesiedelte Story-Kampagnen und die legendären Random Map-, Deathmatch- und Königmord-Modi machten AoE II lange Zeit zum Goldstandard aller RTS-Spiele.
  • Medieval: Total War (2002)

    Der Nachfolger zu „Shogun: Total War“ entwickelte im Jahr 2002 in Echtzeit ausgetragene Schlachten dank enormer Komplexität, historischer Genauigkeit und dem genialen Belagerungsmodus noch einmal deutlich weiter. Sich durch die Weltgeschichte zu intrigieren und den gesamten Erdball zu erobern, hatte zuvor noch nie so viel Spaß gemacht.
  • Mount & Blade (2008)

    Es gab bis 2008 ein Element, das kein Genrevertreter richtig überzeugend in seine historischen Schlachten abbilden konnte: berittener Kampf. Doch dann kam „Mount & Blade“ angaloppiert. Das für seine Grafik belächelte, doch für sein Kampfsystem gefeierte Mittelalter-RPG gab uns zum ersten einen Eindruck, wie es sich wirklich angefühlt haben muss mit Schwert, Schild und Rüstung eine feindliche Burg einzunehmen.
  • For Honor (2017)

    Jeder Eroberungsfeldzug besteht in letzter Konsequenz aus hunderten von 1-gegen-1 Duellen. „For Honor“ wirft euch entsprechend in eine nicht enden wollende Serie von blutigen Schwertkämpfen um Leben und Tod. Dank anspruchsvoller Lernkurve und befriedigenden Kampfsystem wurde „For Honor“ zum Vorbild dafür, wie Schlachten aus der Mikroperspektive aussehen müssen.
  • Conqueror's Blade (2019)

    Der kurz vor Start seiner zweiten Season stehende Free2Play-Titel ist die logische Konsequenz aus fast 40 Jahren stetiger Optimierung des Action-Strategie-Formats. Denn Conqueror’s Blade vereint alle Elemente, die Schlachten-Simulationen zu einem der aufregendsten und vielschichtigsten Games-Genres gemacht haben: Die Befehlsgewalt über gigantische Heere in Echtzeit, spektakulärer Hero-Action mit RPG-Progression, Hack&Slash-Gameplay und epische 15v15-Multiplayer-Duelle.

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