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Samurai, Kreuzritter, Sarazenen – Das sind die furchteinflößendsten Militäreinheiten des Mittelalters

22. November 2019

Feudalkonflikte in Japan, „100-jährige“ Kriege in Europa, Kreuzzüge im ostmediterranen Raum: Das Mittelalter war alles andere als eine friedliche Epoche. Eines der realistischsten und unterhaltsamsten Simulationen dieser Zeit, in der Konflikte gerne mit der Streitaxt anstatt mit Diplomatie gelöst wurden, ist Conqueror’s Blade.

Inspiriert von den größten militärischen Streitkräften des Mittelalters lässt euch der Free2Play-Titel ein Regiment aus mehr als 45 spezialisierten Soldateneinheiten in Eroberungsfeldzüge und Belagerungskriege führen.

Die Waffenspezifikationen und Soldateneinheiten basieren lose auf den drei dominierenden Militärklassen der Epoche: Samurai, Kreuzritter und Sarazenen. Wir erklären, welche Rolle sie auf dem Schlachtfeld des Mittelalters eingenommen haben und wie sie sich als Kriegsherren in Conqueror’s Blade schlagen.

Samurai: Krieger mit Code

Entgegen des in japanischen Filmen gerne gezeigten Bild des einsam umherziehenden Outlaws, waren Samurai in ihrer mittelalterlichen Blütezeit vor allem eins: Krieger, die auf dem Schlachtfeld zu Hause waren. Neben dem unbedingten Willen ihren Feudalherren zu dienen, bestand die Priorität eines Samurai darin, militärische Anerkennung zu bekommen – notfalls auch durch einen ehrenvollen Tod auf dem Schlachtfeld.

Der Samurai-Code verpflichtete sie eigentlich dazu, gewisse militärische Formalien und Rituale zu beachten, um den militärischen Konflikt so zivil wie möglich erscheinen zu lassen. In der Praxis ließ sich dieses noble Ansinnen jedoch nicht in die Tat umsetzen und Samurai agierten genauso brutal wie ihre westlichen Pendants.

Ihre bevorzugte Waffe war das Nodachi, ein Langschwert, das erst spät vom bekannteren, kleineren Katana abgelöst wurde. Mit einer Länge von 90 Zentimetern waren Nodachi-Schwerter zu lang, um sie an der Hüfte zu tragen; stattdessen wurden sie in eine Halterung auf dem Rücken gesteckt und kurz vor dem Einsatz von einem Vasallen gezogen und dem Samurai übergeben.

Nodachi waren gefürchtete Anti-Kavallerie-Waffen, mit denen Samurai mit einem Schlag auf sie zu galoppierende Pferde samt Reiter ausschalten konnten. Im Nahkampf und sogar zu Pferd kam das Nodachi zum Einsatz; hier konnten sich Samurai dank ihrer langen Klinge einen Vorteil gegenüber Speeren, Lanzen und kleineren Schwertern verschaffen.

Wähle die Nodachi-Klasse in Conqueror’s Blade, wenn du mit wenigen, gut getimeten Schlägen mehrere feindliche Soldaten niederstrecken willst. Da die Rüstung der Nodachi-Krieger nicht mit der Power des zweihändigen Schwertes mithalten kann, empfiehlt es sich, dass du dich nicht auf längere In-Fights mit mehreren Gegnern einlässt.

Stattdessen ist sie die perfekte Waffe für Generäle bei Belagerungen: Geh dahin, wo es brennt, verteile ein paar tödliche Hiebe (zum Beispiel in Form des Special Moves „Vorstoß des Samurais“ und reite schnell zum nächsten Hotspot um die Taktik dort zu wiederholen).

Wenn du lieber aus der Ferne angreifst ist die Bogen-Spezifikation für dich die richtige Wahl. Samurai waren nämlich auch exzellente Bogenschützen, das verlangte schon die knallharte Militärausbildung. In der Kamakura-Periode etwa wurden die am wenigsten treffsicheren Yabusame eines Jahrgangs noch vor ihrem ersten Kriegseinsatz dazu gezwungen, rituellen Selbstmord zu begehen.

Kreuzritter – elitär und schwer bewaffnet

Ritter, vor allem, wenn sie einem der drei großen Orden angehörten (Templer, Johanniter und Deutschherren), waren die Elitesoldaten der Kreuzzüge. Sie machten nur etwa zehn Prozent der Kreuzfahrerschaft aus und unterschieden sich durch Manieren, die beste militärische Ausbildung und hochwertigeres Equipment deutlich von den übrigen Söldnern und ehemaligen Bauern, mit denen sie das Schlachtfeld teilten.

In den insgesamt neun Kreuzzügen, die zwischen 1095 und 1291 im „Heiligen Land“ stattfanden, nahmen sie deshalb naturgemäß eine Sonderrolle ein: Doppelt geschützt durch Kettenhemd und Metallrüstung und reitend auf einem gleichermaßen ausgestatteten Pferd, waren sie primär dafür verantwortlich, die feindlichen Linien zu durchbrechen.

Das taten sie mit Vorliebe mit einem durchschnittlich drei Pfund schwerem Langschwert, dessen Hiebe derart vernichtend sein konnten, dass die Strategie der gegnerischen Sarazenen häufig darin bestand, sie durch den Einsatz von Katapulten und Bogenschützen in Schach zu halten: Einer der wenigen Schwachstellen waren die Schlitze im Helm, die nicht nur das Sichtfeld verengten, sondern auch Einfallstore für tödliche Pfeile waren.

„Fun“ Fact: Kreuzritter bedienten sich auch gerne Katapulten und schossen damit bei einer Belagerung nicht nur brennende Felsen, sondern beluden sie auch gerne mit verseuchte Tierkadavern und den Köpfen enthaupteter Feinde.

Die Klasse in Conqueror’s Blade, die dem Kampfstil eines Kreuzritters entspricht, heißt „Langschwert und Schild“. Es handelt sich hierbei jedoch um ein einhändiges Schwert, so dass du eine Hand frei hast, um dich mit einem massiven Dreieckschild (in Englisch heater shield, weil es der Form einem Bügeleisen entspricht) zu verteidigen.

Obwohl du das Schild mit dem „Aufbruch”-Special Move auch offensiv als eine Art Rammbock benutzen kannst, ist die „Langschwert und Schild“-Spezialisierung perfekt, wenn du dich als defensiver All-Rounder ins Schlachtengetümmel werfen willst. Wenn du jedoch einen brachialen Kampfstil bevorzugst, kannst du dich auch für die Streitaxt-Klasse entscheiden und ganze Wellen von Gegnern mit Hellebarden niederstrecken.

Sarazenen – Die Speerspitze des Morgenlands

„Sarazenen“ war ein Sammelbegriff, mit dem die Kreuzritter ihre muslimischen Gegner bezeichneten. Diese waren jedoch kein monolithischer Block, sondern ein aus diversen Nationalitäten und Spezialeinheiten zusammengesetztes, multikulturelles Ensemble, dessen einzige Gemeinsamkeit ihr typisch rundes Schild war.

Sarazenen speisten sich aus West- und Mittelasien stammende Seldschuken, deren Spezialität exzellent getimete Angriffe durch Heerscharen an Bogenschützen waren; nordafrikanische Fatimiden und Ayyubiden, Krummschwerter tragende Reiter, die durch sudanesische Bogenschützen unterstützt wurden; und last but not least die gefürchteten Mamluken, Militärsklaven, die von Kindesbeinen an zu Elitesoldaten geformt wurden. Zu jeder Mamluken-Armee gehörten übrigens auch diverse Musiker, die den Eintritt auf Schlachtfeld mit einem Soundtrack untermalten, der unter den gegnerischen Kreuzrittern nicht selten zu Panikattacken führte.

Conqueror’s Blade zollt jedoch in seiner „Speer“-Spezialisierung einem anderen Teil der „Sarazenen“ Tribut: ursprünglich aus der Maghreb-Region stammenden Mauren, nomadisch lebende Berberstämme, deren bevorzugte Waffen (Wurf-)Speere waren. Wenn du dich für die Klasse entscheidest, schwingt dein Kriegsherr das Zagaya-Speer, dessen Robustheit und Flexibilität auf dem Schlachtfeld mitentscheidend war, dass die Mauren auf dem Höhepunkt ihrer Macht die komplette iberische Halbinsel kontrollierten.

Im Gegensatz zur Streitaxt-Klasse ist dein Speer-tragender Kriegsherr zwar weniger stark gerüstet dafür aber deutlich agiler – sowohl auf dem Pferd als auch zu Fuß. Was das Zagaya-Speer so effektiv macht, ist übrigens nicht nur seine tödliche Speerspitze. Wie der Special Move „Jangars Rückkehr“ demonstriert, ist auch das stumpfe Ende bestens geeignet, um eure Gegner in die ewigen Jagdgründe zu schicken.

In Conqueror’s Blade gibt es darüber hinaus noch fünf weitere Waffen-Klassen, die die Grundlage für euren individuell gestalteten Kriegsherrn bilden: Mit der Muskete wirst zum effektiven Fernschützen, mit dem Kurzbogen bewegst du dich im wahrsten Sinne des Wortes pfeilschnell in Nahkampf-Situationen, mit der mächtigen Glefe verarbeitest du Reihenweise gegnerischen Schilder zu Kleinholz, die Doppelklinge verwandelt dich in einen tödlichen Assassinen und mit der Kurzschwert-Schild-Kombination wirst du zur unaufhaltsamen Infanterie-Kampfmaschine.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit My.com erstellt.