So gelingt der Einstieg in die digitale Welt der Sammelkartenspiele

ANZEIGE (16. April 2020)

Wer sich endlich der Faszination von Sammelkartenspielen ergeben möchte und erste eigene Decks bauen und Duelle austragen will, hat es dieser Tage so leicht wie nie zuvor: Die meisten populären Spiele stehen digital zur Verfügung und erlauben damit ein einfaches und vor allem kostenfreies Ausprobieren des Genres vom heimischen Sofa aus. Worauf ihr achten solltet und wie ihr möglichst unkompliziert zu ersten Erfolgen und Karten kommt, haben wir für euch aufgelistet.

Mit welchem digitalen Kartensammelspiel einsteigen?

Die guten Nachrichten: Das Genre hat in den letzten Jahren auch digital einen großen Popularitätsschub genossen und deswegen gibt es viele verschiedene Spiele, die dem interessierten Neueinsteiger zur Verfügung stehen. Der Nachteil daran ist, dass gerade Anfänger ohne Präferenz (beispielsweise, weil niemand im Bekanntenkreis bereits spielt) eventuell gar nicht wissen, welches Produkt sie wählen sollen.

Wir empfehlen aus der Masse der Optionen den Klassiker und Platzhirsch „Magic: The Gathering Arena“ – weil Magic als Tabletop-Spiel schon seit 1993 existiert, ein komplexes, ausgereiftes und dennoch leicht zu erlernendes Regelwerk besitzt, aufgrund seiner Größe und Verbreitung noch lange (wenn nicht gar bis in alle Ewigkeit) bestehen wird, Download, Installation und Nutzung der Software selbst komplett kostenlos sind und – vielleicht der größte Vorteil gegenüber vielen Mitbewerbern – Arena 1:1 die Tabletop-Version abbildet. Letzteres bedeutet, dass alles, was ihr in der digitalen Version lernt und euch aneignet, bei Bedarf auch in das physische Kartenspiel, das weltweit inzwischen von 35 Millionen „Planeswalkern“ gespielt wird.

Außerdem werden die Erweiterungen, die Magic: The Gathering alle paar Monate erhält, auch in der digitalen Version implementiert. Arena-Spieler dürfen sich also über konstanten Karten-Nachschub und neue Gameplay-Mechaniken freuen – ebenfalls kostenlos. So startet am 16. April zum Beispiel die Erweiterung „Ikoria: Reich der Behemots“ und bringt mit Monster-Mutationen und sogenannten „Gefährten“ unter anderem zwei große Neuerungen in das bewährte Gameplay.

Macht euch vorab schlau

Folgt ihr unserer Empfehlung und möchtet also Magic: The Gathering Arena ausprobieren, habt ihr vielfache Möglichkeiten, euch vorab über das grobe Spielprinzip und die Regeln zu informieren – um nicht ganz „kalt“ ins erste digitale Match zu starten (keine Sorge, das Spiel selber nimmt euch natürlich in Form eines sehr guten Tutorials auch an die Hand, dazu aber gleich mehr).

Eine erste sehr gute Anlaufstelle dafür ist die offizielle Webseite von MTG selbst: Unter magic.wizards.com/de/articles findet ihr eine umfangreiche Sammlung verständlicher und speziell für Einsteiger geschriebener Artikel, die die Basics von Magic erklären – hier lernt ihr alles über die fünf Farben, die im Spiel eine bedeutende Rolle spielen, über Angriffe und das Blocken, über Kreaturen und Zauber und über Regelbesonderheiten wie Mulligans und symmetrische Effekte. Wir legen euch speziell den „Lehrplan Level One“ von Professor Duke ans Herz; nach dessen Lektüre wisst ihr eigentlich alles (und ein bisschen mehr als das), was man als Einsteiger auch nur ansatzweise über Magic wissen muss.

Spielt das InGame-Tutorial – notfalls zweimal

Magic: The Gathering Arena bietet ein ausgezeichnetes Tutorial an, das ihr automatisch beim ersten Spielen durchlaufen müsst. Dieses erklärt nicht nur in mehreren Partien, wie die grundsätzlichen Regeln funktionieren und gibt sogar erste taktische Tipps, es ist auch wahnsinnig atmosphärisch (was man von einem virtuellen Kartenspiel nicht unbedingt erwarten würde) und zieht euch so auch gelungen in die fantastischen Welten von Magic. In jedem Fall ist es spannend und lehrreich genug, dass sich gegebenenfalls ein zweites Durchspielen lohnt, um bestimmte Finessen wirklich komplett zu verstehen.

Auswählen könnt ihr das Tutorial nach dem ersten Durchspielen jederzeit im Hauptmenü von MTG Arena – klickt dazu oben rechts auf die kleine Raute mit dem Fragezeichen und wählt auf dem nächsten Screen „Tutorial wiederholen“. Auf diesem Screen findet ihr übrigens auch die direkten Links zu den oben erwähnten Erklär-Artikeln und dem „Stufe Eins“-Kurs.

YouTube ist dein Freund

Viele Spiele lernt man heutzutage über Erklär- und Let’s-Play-Videos auf YouTube (mir ging es zuletzt mit Kerbal Space Program so) und da macht Magic: The Gathering Arena keine Ausnahme. Auf der oben erwähnten Informationsseite von Magic selbst sind auch einige Tutorial-Videos von YouTube eingebettet. Wer des Englischen aber nicht ganz so mächtig ist, für den gibt es natürlich auch genug deutsche Kanäle und YouTuber, die entsprechende Videos online gestellt haben. So finden sich beispielsweise im Kanal von „Krampfgarten“ vier aufeinander aufbauende Videos, die von den Grundlagen über den Deckbau bis zum Booster-Draft viele spannende Elemente von Arena erklären. Oder ihr schaut bei „magicshibby“ vorbei, dessen ganzer Kanal Magic: The Gathering Arena gewidmet ist und der auch einen umfangreichen Anfängerkurs anbietet.

Aber auch hier auf GIGA wird euch in Sachen Magic geholfen: Zum einen veröffentlicht unser Magic-Experte Alex regelmäßig aktualisierte Deckbau-Anleitungen, zum anderen hat er ebenfalls einen umfänglichen Einsteiger-Guide verfasst, der aber auch für Fortgeschrittene Interessantes bietet.

Spielen, spielen, spielen

Mit Magic ist es wie mit allem: Am meisten lernt ihr natürlich, wenn ihr regelmäßig spielt – und dabei keine Angst vorm Verlieren habt. Kein Virtuose eines Instrumentes, kein Spitzensportler und auch kein Pro-Gamer hat je vom Start weg immer nur Erfolge gefeiert. Es sind die Niederlagen und Hindernisse, die zur Erkenntnis und danach zur Verbesserung führen.

Klar, das klingt wahnsinnig abgedroschen, stimmt aber und deswegen muss es hier eben erwähnt werden. Zumal Arena es euch dahingehend leicht macht – denn auch nach dem Tutorial nimmt das Spiel euch noch eine ganze Zeit weiter an die Hand und gibt hier und da immer wieder wichtige Hinweise, erklärt Mechaniken, Regeln und Erweiterungen und bietet vor allem eine Fülle an Aktivitäten und Möglichkeiten. Bleibt also dran, bleibt dabei und Magic: The Gathering wird es belohnen – mit einer riesigen Spielwelt, Millionen von Gleichgesinnten auf der ganzen Welt und immer neuen Erweiterungen, wie aktuell mit „Ikoria: Reich der Behemots“.

Das bringt Ikoria: Reich der Behemoths

Wer auf riesige Monster steht (oder diese gerne bekämpft), der darf sich auf die nächste Erweiterung von MTG freuen – mit Ikoria: Reich der Behemoths kommen nämlich neue Mechaniken ins Spiel: So können Planeswalker Monster nun miteinander kombinieren und so zu größeren Kreaturen mutieren, die die Eigenschaften aller dazu eingesetzten Karten besitzen.

Außerdem können aus zehn neuen legendären Kreaturen sogenannten Gefährten gewählt werden. Diese ähneln den bekannten Commandern, finden außerhalb des Decks statt, stellen aber bestimme Anforderungen an dieses. Im Gegenzug erhalten Spieler die taktisch wertvolle Möglichkeit, eine ganz bestimmte legendäre Kreatur zu einem selbstgewählten Zeitpunkt mit ihrer mächtigen Fähigkeit ins Spiel zu bringen.

Darüber hinaus bringt Ikoria: Reich der Behemoths natürlich zahlreiche neue Karten und Mechaniken wie Umwandlung, Schlüsselwort-Marker und Triome (Regionen in Ikoria) mit eigenen Städten und Kreaturen.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Content Group Brand Solutions in Zusammenarbeit mit Hasbro erstellt.