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Miss Summoners War: Wie CapCaro zur bekanntesten deutschen SW-Streamerin wurde

Sie ist das deutsche Gesicht von Summoners War: Seit mittlerweile vier Jahren schon streamt CapCaro regelmäßig auf Twitch, postet Videos auf YouTube und tritt bei eSports-Turnieren als Kommentatorin und Moderatorin in Erscheinung.

Wir haben mit der sympathischen Sächsin anlässlich des fünfjährigen Geburtstags des Mobile-Hits gesprochen. In unserem Porträt erfährst du mehr über ihren Werdegang, ihre Lieblingsmonster und die besondere Beziehung zu der weltweiten SW-Community.

Im Januar 2015 gab CapCaro endlich klein bei und installierte Summoners War auf ihrem Smartphone. Zuvor hatte sie ein Arbeitskollege über mehrere Monate genervt, das damals noch brandneue MMO doch bitte unbedingt auszuprobieren. Mit einem rundenbasierten Strategiespiel konnte sie eigentlich nichts anfangen, da sie zuvor vor allem Shooter wie Counter Strike gespielt hatte. Was sie letztlich überzeugte, dem Spiel eine Chance zu geben, waren die liebevoll designten Monster und die mehr als ansehnliche 3D-Grafik.

Summoners War ist und war schon immer extrem umfangreich. Ständig kommt mehr Content hinzu und Spielmodi werden laufend angepasst. Das ist gut für alteingesessene Spieler, kann aber für Noobs am Anfang überwältigend sein. Doch zum Glück war und ist da noch die für ihre Hilfsbereitschaft bekannte und extrem aktive Summoners War-Community – und mittlerweile zusätzlich um ein Vielfaches bessere Erklärungstexte im Spiel.

Als Caro erste zaghafte Versuche in der Sky Arena auf YouTube postete, gaben erfahrene Spieler wertvolle Tipps, die sie zu einer besseren Monsterbeschwörerin machten. Als Veteranin und dienstälteste SW-Twitcherin ist es mittlerweile Caro, die Anfängern gerne unter die Arme greift.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt ihrer Meinung nach daran, vor allem zum Anfang die Hilfe anderer Spieler anzunehmen – sei es in Form von Reddit-Guides, Videos oder Twitch-Streams. Sie selbst verfolgt zum Beispiel regelmäßig die Videos der größten SW-YouTuber aus den USA, Jew Bagel und YDCB.

Nach etwa drei Monaten war Caro dann vollends vom Summoners War-Virus infiziert und verbrachte fast jede freie Minute damit, Erfahrungspunkte und neue Monster zu sammeln. Die Quintessenz des Spiels, so Caro, ist das permanente Streben nach Verbesserung – „bessere Runen, mehr Monster, immer mehr und mehr und mehr.“

Ich beobachte, dass es vor allem in den letzten zwei Jahren Unmengen an Frauen gibt, die Summoners War spielen.

Nach vier Jahren verfügt sie nun über einen Monsterpool, mit dem sie durchaus das Zeug zur Top100-Spielerin hätte. Doch dafür müsste sie ihren Job kündigen und auch ihren lukrativen Nebenjob als Streamerin aufgeben. „Es gibt Leute, die schlafen nur fünf Stunden und der Rest des Tages wird gespielt. Ich war auch mal eine Hardcore-Spielerin, da hatte ich noch dieses Fieber, doch die Zeiten sind vorbei.“ Mittlerweile spielt sie „nur“ noch vier Stunden täglich.

Zudem könnte sie dann auch nicht mehr mit der wachsenden internationalen Summoners War-Gemeinde interagieren. Caro hat nämlich nicht nur deutsche Fans, sondern Zuschauer aus der ganzen Welt. Diese verstehen zwar kein Deutsch, verfolgen die Videos und Streams aber trotzdem mit großem Interesse und hinterlassen manchmal sogar mit Hilfe von Google Translate nützliche Kommentare.

Und auch ihr zweites Standbein als eloquente und sachverständige eSports-Expertin macht ihr zu viel Spaß, als dass sie den Kommentatorensitz für einen Turnier-Startplatz tauschen würde. Im vergangenen Jahr etwa war Caro live dabei als DGP in Berlin Europameister wurde und auch bei der anschließenden Weltmeisterschaft in Südkorea war sie selbstverständlich vor Ort.

Die vorsichtige Frage, ob sie als Frau eine Sonderstellung in der Summoners War-Szene innehat, verneint sie sofort: „Ich beobachte, dass es vor allem in den letzten zwei Jahren Unmengen an Frauen gibt, die Summoners War spielen. Ich selbst habe mittlerweile einen extrem hohen Anteil an Mädels, die meine Streams angucken und auf internationalen Turnieren sehe ich immer mehr Familien und Frauen jeden Alters.“ Caro hofft jedoch, dass sich endlich mal ein weiblicher Summoner für eins der großen Turniere qualifiziert.

Nachmachen bringt bei Summoners War nicht so viel.

Als aufmerksame Beobachterin der Szene erkennt sie auch immer wieder, was gute Spieler von schlechten unterscheidet. Ihr Rat an Spieler mit Profi-Ambitionen: „Viele Leute kopieren einfach die Strategie von bekannten Spielern und benutzen diese und jene Monster und wundern sich dann, dass es bei ihnen nicht funktioniert. Profis hingegen sind variabler und versuchen immer ihre Strategie dem jeweiligen Gegner anzupassen und etwas Neues auszuprobieren. Nachmachen bringt bei Summoners War nicht so viel.“

Zum fünfjährigen Geburtstag von Summoners War freut sich die 26-jährige auf viele weitere Jahre voller regelmäßiger Content-Updates und spannenden eSports-Duelle. Und auch auf den sukzessiven Ausbau des MMOs zu einem multimedialen Mega-Franchise ist Caro (Lieblingmonster: Ragdoll, der dunkle Drachenritter) gespannt: „Die Grafiken und das Artdesign von Summoners War sind echt gut und die geplanten Serien, Comics und PC-Spiele haben das Potenzial, den Monstern zu einem ganz neuen Level von Bekanntheit zu verhelfen.“

Ihr eigene Popularität baut CapCaro derweil mit jedem neuen Video und Stream kontinuierlich aus. Privat trägt sie übrigens gar keine Caps. „Ich hatte meine ersten Videos ursprünglich unter einen anderen Namen gepostet. Doch als ich angefangen habe zu streamen, hatte ich keine Lust mir jedes Mal die Haare zu stylen und mir verschiedene Kopfbedeckungen aufgesetzt. So wurde ich zu CapCaro.“

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Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Com2uS erstellt.