The Outer Worlds: Diese 5 Features machen es wirklich außergewöhnlich

ANZEIGE (25. Oktober 2019)

Am 25. Oktober ist endlich The Outer Worlds erschienen, Obsidians lang ersehntes Weltraum-RPG. Als waschechter Fan der Fallout-Reihe bist du ohnehin an Bord, schließlich zeichnen mit Tim Cain und Leonard Boyarsky dir Urväter der Serie als Chefentwickler verantwortlich. Wir nennen dir 5 Gründe, warum du aber auch ohne Fallout-Erfahrung der Space-Kolonie Halcyon unbedingt einen Besuch abstatten solltest.

1. Erkunde ein fantastisches neues Universum

The Outer Worlds spielt in einer alternativen Zukunft, in der das Attentat auf den Big Business-freundlichen US-Präsident William McKinley im Jahr 1901 durch einen Anarchisten verhindert wurde. In der Folge konnten Mega-Konzerne ihren Einflussbereich immer weiter ausweiten, was Jahrhunderte später in der Hyper-Kommerzialisierung des Weltalls gipfelte.

Davon betroffen ist auch Halcyon, eine Ansammlung an Planeten, die von einer Holding und dessen korrupten „Vorstand“ kontrolliert wird. In der mit Werbung und Propagana in Sowjet-Ästhetik zugepflasterten Kolonie steht alles und jeder zum Verkauf: die knappen Ressourcen, überlebenswichtige Medikamente und deine Dienste, die du entweder für die dubiosen Ziele der mächtigen Konzerne oder einer Untergrund-Widerstandsbewegung einsetzen kannst.

2. (Fast) alles ist möglich

Während andere RPGs Wahlfreiheit nur vorgaukeln oder Entscheidungen keine nennenswerten Konsequenzen nach sich ziehen, hat jedes deiner Worte und Taten in The Outer Worlds garantiert ein Nachspiel.

Herzstück des Games ist ein Charaktergenerator, der den Grundstein für Dialog- und Gameplay-Optionen im Spielverlauf legt. Missionen und Sidequests haben fast immer multiple Lösungsansätze und die gesamte Story wartet mit verschiedenen Enden auf, die Lust auf mehrfaches Durchspielen machen. The Outer Worlds hebt die bereits aus der Fallout-Serie bekannte Wahlfreiheit so auf ein ganz neues Level.

3. Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Unterhaltungen mit NPCs sind oftmals lästig und ermüdend. Nicht so in The Outer Worlds, zu dessen besten Features ohne Frage das hochkomplexe und gleichzeitig enorm unterhaltsame Dialog-System zählt. Fast jede Person, der du in der Halcyon-Kolonie über den Weg läufst, hat etwas Interessantes zu berichten und welchen Verlauf eine Konversation nimmt, hat oft dramatische Konsequenzen für den Ausgang deiner Quests.

Wenn du deinen Charakter entsprechend hochlevelst, kannst du mit der gewonnenen Überzeugungskraft zum Beispiel Wächter derart einschüchtern, dass sie dir den Weg frei machen ohne dass es zu einer offenen Auseinandersetzung kommt.

Fällt deine Wahl jedoch auf eine andere der bis zu sechs Antwortmöglichkeiten, kannst du die Beziehung zu einer Schlüsselfigur auch nachhaltig beschädigen. Das führt dazu, dass jede der mit exzellentem Voice-Acting vorgetragenen Unterhaltungen zum spannenden Psycho-Duell wird.

4. Firefly meets Futurama

Obwohl es durchaus relevante Themen der Gegenwart aufgreift – Totalausbeutung, Umweltzerstörung und Militarisierung – nimmt sich The Outer Worlds selbst nicht bierernst und verpackt seine Kapitalismuskritik in viel schwarzen Humor. Teilweise inspiriert von den Filmen der Wes Anderson und den Coen-Brüdern schickt euch das Spiel permanent auf ebenso tödliche wie absurde Missionen.

Ein Beispiel für Storytelling, bei dem dir das Lachen im Halse stecken bleibt: In einer der frühen Missionen musst du den kannibalistischen Besitzer einer Fabrik eliminieren, in der Schweine gezüchtet werden, deren Tumore zur im Weltall äußerst beliebten „Boarst-Wurst“ verarbeitet werden.

5. Stell dein Dream Team zusammen

Auf deiner Reise durch die Halcyon-Kolonie kannst du deinen Charakter zu einem Angriffs-, Verteidigungs-, Dialog-, Tarn- oder Tech-Experten hochleveln. Der vielleicht spaßigste Verlauf, den dein Fertigkeiten-Tree nehmen kann, ist jedoch die „Führung“-Spezialisierung. Denn obwohl The Outer Worlds streng genommen ein Ego-Shooter ist, verbirgt sich hier ein überraschend deepe Squad-Simulation.

Denn im Verlauf des rund 30-stündigen Abenteuers trefft ihr auf eine ganze Reihe potenzieller Mitstreiter, die ihr für euer Team rekrutieren könnt und die euch in Gefechten mit Monstern und Banditen tatkräftig zur Seite stehen. Das erleichtert nicht nur eure Missionen, sondern das individuelle Anpassen des Equipments eurer Teamkameraden macht auch verdammt viel Spaß.

Fazit: Wenn ihr in eine von Grund auf neu konzipierte, fantastisch ausgestaltete Science-Fiction-Welt eintauchen wollt, die euch ein erstaunliches Maß an Selbstbestimmtheit bietet und an jeder Ecke mit Action und einer Prise Humor aufwartet kommt ihr an Obsidians neuem Werk nicht vorbei. The Outer Worlds ist am 25. Oktober für PC, PS4 und Xbox One erschienen.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Private Division erstellt.