GameStop: Videospiel-Handelskette schließt 120 Läden weltweit

Amélie Middelberg 31

Im Zeitalter der digitalen Distribution schwindet der Markt für gebrauchte Spiele. Das bekommen besonders Handelsketten zu spüren, die mit ebendiesen Gebrauchtspielen einen nicht unerhablichen Teil ihres Umsatzes verdienen. Auch GameStop gehört zu diesen Unternehmen. Der Konzern baut nun ab. Mehr als 120 der weltweit 6,457 Fillialen werden geschlossen. GameStop will im Zuge von Umstrukturierungen das eigene Engagement außerhalb der Gaming-Sparte ausweiten.

GameStop: Videospiel-Handelskette schließt 120 Läden weltweit

GameStops CEO Paul Raines preist das neue Konzept als „GameStop 3.0“ an. Neue Strategien sehen ein aggressives Ausweiten der Tätigkeitsfelder außerhalb des Videospielbereichs vor. Zu diesem neuen Märkten zählen vor allem der Mobile- und Apple-Markt.  In den USA werden in Zukunft also auch Mobiltelefone und Apple-Geräte bei GameStop oder Tochterunternehmen  wie Spring Mobile und Simply Mac angeboten. Obgleich der Konzern mehr als 120 traditionell aufgebaute Filialen schließen will, sollen gleichzeitig bis zu 250 Mobile-Läden neu entstehen.

Doch Raines sieht dabei keineswegs schwarz für den eigentlichen Geschäftsbereich von GameStop. Bis zum Ende von 2015 erwartet das Unternehmen 18 Milliarden US-Dollar Umsatz in der Konsolen- und Videospielsparte.

Quelle: GamesIndustry

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