Google Glass und Knarren: Die neue Art des Krieges?

Kamal Nicholas 5

Die Amerikaner sind, was Schusswaffen anbelangt, einfach ein bisschen anders. Damit will ich sagen: Sehr viele Amerikaner besitzen selbst eine scharfe Waffe oder kennen zumindest jemanden, der eine (oder mehrere) besitzt. Kein Wunder also, dass es nun das erste Google Glass-Video gibt, bei dem man beim Abfeuern zweier verschiedener Waffen „hautnah“ dabei sein kann.

Google Glass und Knarren: Die neue Art des Krieges?

Ich persönlich habe ja eine ganz große Antipathie gegenüber Schusswaffen, dennoch würde ich gerne mal die ein oder andere Knarre am Schießstand auf Zielscheiben abfeuern. Einfach nur um mal zu wissen, wie sich das anfühlt. Ein sehr ambivalentes Verhältnis also. Und eine der ersten Sachen, an die ich denken musste, als ich das erste Mal von Google Glass gehört habe, war das hier:

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Auch hier habe ich also ein etwas ambivalentes Verhältnis zu der ganzen Sache. Und mit dem folgenden Video kommen wir genau einer solchen Situation, wie sie in „Universal Soldier“dargestellt wurden, nun einen ganzen Schritt näher.

Wenn man die Sache nun etwas weiterspinnt, ist es eigentlich unumgänglich, dass ein Konzept wie das der Google Glass früher oder später auch zu militärischen Zwecken eingesetzt wird. Auch die Übernahme eines Unternehmens wie Boston Dynamics fühlt sich in diesem Licht dann gleich noch ganz anders an. Das ist eben der Nachteil an offener Software: Sie kann auch zu weniger positiven Absichten genutzt werden.

Bisher empfiehlt der Google Glass-tragende Schütze namens „cheekflapperer“ es allerdings (noch) nicht, die Google Glass zu solchen Zwecken zu nutzen, da die Sache noch nicht ganz optimal sei. So schreibt er in den Kommentaren unter seinem Video:

„I don’t recommend using it outside of just testing or trying to shoot videos. The display really gets in the way of my sights, and if you want eye protection you have to use the custom inserts (only comes with tinted, and probably not impact rated).“ (Ich würde es nicht empfehlen,sid außerhalb eines Tests oder dem Versuch, Videos aufzunehmen- das Display gerät wirklich in meine Sicht und wenn ihr Schutz für eure Augen sucht, müsst ihr die normalen Einsatzstücke benutzen (die es nur gefärbt gibt und die wahrscheinlich nicht gegen Aufprälle geschützt sind).

Also, wenn ich ganz ehrlich bin, macht mir die Sache eher mehr Angst, als dass ich sie interessant finde, wie einige der Kommentatoren des Videos. Einer ging doch sogar so weit und schrieb: „The bullets flying out of that rifle gave me the chills. The good kind.“ (Die Kugeln, die aus diesem Gewehr flogen, ließen es mir kalt den Rücken hinunterlaufen. Auf eine gute Art.) O…k…

Quelle: YouTube via CNET

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