OK, Glass: Die Geschichte eines Hot Words

Lukas Funk 16

In jedem Häppchen Information über Google Glass, sei es nun ein Werbevideo oder eine Live-Demo, bekommen wir das Hot Word „OK, Glass“ zu hören, welches die Cyberbrille aufweckt und empfänglich für weitere Befehle macht. Doch wie kam es eigentlich gerade zu dieser Formulierung? Google Glass Marketing Managerin Amanda Rosenberg erzählt die Entstehungsgeschichte und gibt einen weiteren Einblick in den Nerd-Humor, welcher in Googles heiligen Hallen herrscht.

OK, Glass: Die Geschichte eines Hot Words

Google Glass ist, um es in Apples Worten auszudrücken, sicherlich das „Next Big Thing“ im Sektor Wearable Computing und damit im Bereich mobiler Kommunikation allgemein. Voraussetzung für die Bedienung eines solchen Gerätes, welches noch viel mehr als Smartphones auf Miniaturisierung setzt, ist die korrekte Erkennung von Sprache. Da wir aber ständig von gesprochener Sprache umgeben sind, woher soll Glass wissen, wann es einem Befehl lauschen soll und wann nicht?

Wie wir aus unzähligen Produktvideos inzwischen wissen, wird die Spracherkennung durch einen kurzen Blick nach oben und die Worte „OK, Glass“ aktiviert. In einem Posting auf Google+ verrät Amanda Rosenberg, Marketing Managerin von Google Glass, wie es zu dieser Formulierung kam und warum wir die Cyberbrille in Zukunft nicht etwa durch die Worte Go Go Glass aufwecken werden.

So sei ihr die Idee auf der Heimfahrt nach dem Abendessen mit Google Glass Project Manager Mat Balez und seiner Frau gekommen, während dem er sie direkt nach einer Idee für ein Hot Word gefragt hatte. Da sie zu dieser Zeit noch nicht Teil des Glass-Teams war, wusste Rosenberg zunächst nicht, für was genau dieses Hot Word gut sein sollte, hatte aber schon damals die heutige Formulierung im Kopf.

Nach einigen Stunden der Überlegung (sie wollte nicht den Eindruck erwecken, sie würde sich nur 3 Sekunden mit dem Thema befassen), schrieb sie genau diese Worte an Balez; mit der Begründung, dass „OK“ ein häufiges und unauffälliges Wort sei, während „Glass“ die Verbindung zum Produkt herstelle. Alternative Vorschläge waren „Google“, „Android“ oder ein benutzerdefiniertes Wort.

Balez war begeistert und so wurde „OK, Glass“ zum wohl berühmtesten Hot Word der Tech-Welt. Diese Entscheidung war sicherlich gut für den potenziellen Massenerfolg des Gerätes, hätten die meisten der folgenden Alternativen doch nur Internet-affinen Nutzern ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert, allen anderen ein Runzeln auf die Stirn:

Quelle: Amanda Rosenberg auf Google+ [via Technobuffalo]

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