ShotView: Mit Google Glass um die Ecke schießen (Video)

Jan Hoffmann

Die Datenbrille Google Glass hat schon in der Vergangenheit des Öfteren für heftige Kontroversen gesorgt. Nun scheint offenbar auch die Waffenindustrie Gefallen an der Datenbrille gefunden zu haben, was Google allerdings so gar nicht schmecken dürfte. 

Google Glass ist gewiss ein zweischneidiges Schwert: Während die Datenschützer auf die Barrikaden gehen, versprechen sich Befürworter der Datenbrille einen drastischen Kriminalitätsrückgang, die Befreiung vom permanenten Blick auf das Smartphone und einen Segen für Menschen mit Behinderungen.

In den USA ist Google Glass bereits als Explorer-Edition für jedermann zu haben. Allerdings scheint die Datenbrille aufgrund der aktuell mangelnden Einsatzmöglichkeiten und der allgegenwärtigen Datenschutz-Diskussionen bei Weitem noch nicht die breite Masse erreicht zu haben.

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Nun werden die Kontroversen erneut angestoßen. Das Unternehmen Tracking Point hat mit ShotView nun nämlich eine neue App für iOS und Android vorgestellt, welche Soldaten, ausgestattet mit einer „Smart-Gun“ sowie der Google Glass oder einem Smartphone, um die Ecke schießen lässt.

Das Prinzip hinter ShotView ist dabei denkbar einfach: Das Zielfernrohr der Schusswaffe ist mit einer Kamera ausgestattet, welche ihre Bilder per WiFi auf direktem Wege an die Datenbrille und somit ins Blickfeld des Schützen schickt. Eine sichere Deckung müsste der Schütze im Ernstfall somit nicht mehr verlassen.

ShotView: Mit Google Glass um die Ecke schießen.

via: technobuffalo.com

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