Patentantrag: Beweglicher Dock-Anschluss könnte iPhone schützen

Thomas Konrad 4

In einem kürzlich veröffentlichten Patentantrag beschreibt Apple einen Dock-Connector, der flexibel gelagert ist. Beim Entfernen des iOS-Geräts würde sich der Anschluss in seiner Neigung anpassen.

Mit seiner Lightning-Technologie hat Apple die Schnittstellen an iPhone und Co. deutlich robuster gemacht. Auch die Stecker sind weit weniger anfällig als in der 30-Bit-Ära.

Und doch ist der kabelgebundene Anschluss eine Schwachstelle in Apples Ökosystem: Schwer zugängliche Anschlüsse, beispielsweise an stationären Docks, verlangen dem Anwender beim Anschließen und Entfernen seines iOS-Geräts einiges an Fingerspitzengefühl ab. Das gilt vor allem bei großen und vergleichsweise schweren Geräten wie Apples iPad.

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Ein neuartiger Dock-Anschluss könnte in Zukunft abhilfe schaffen. In einem Patentantrag beschreibt Apple einen „Connector für Dock-Geräte mit Selbst-Rückzug“. Beim Entfernen des Geräts könnte er mitschwenken und weiter aus dem Gehäuse hervortreten. Der Anwender müsste so nicht mehr darauf achten, das Gerät senkrecht aus dem Dock zu entfernen, um eine Überbelastung des Adapters zu verhindern.

In gleicher Weise könnte ein beweglich gelagerter Anschluss auch das Anschließen erleichtern, indem er beispielsweise ein Stück aus dem Gehäuse hervortritt. Wird der Anschluss nicht beansprucht, befindet er sich in einem Ausgangszustand und bietet dem iOS-Gerät einen festen Halt.

Andere Lösungen sind grob und hässlich

Docks, die bisher ähnliche Lösungen bieten, seien laut Apple nicht der Weisheit letzter Schluss. Sie hätten große, hässliche Öffnungen und weitere unansehnliche Details. Apples Patent zeigt dagegen einen normalen Dock-Anschluss, der durch eine kleine Vorrichtung im Gehäuse-Inneren hin- und herschwenken kann. Von außen lässt sich die Funkitonalität nicht erahnen.

Apple hat das Patent mit der Nummer 20140118923 im Oktober 2012 beantrag, gefunden haben es die Kollegen von Appleinsider.

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