Pro Apple Magic Mouse 2: 6 Gründe, warum die Lightning-Maus keine Schnapsidee ist (Kommentar)

Sebastian Trepesch 12

Lightning-Anschluss zum Laden an der Maus – noch dazu auf der Unterseite. Wie dumm ist das denn?! Gar nicht dumm, sage ich. Während Sven den Lightning-Anschluss des neuen Zubehörs zerreißt, erkläre ich, warum die neue Maus gut konzipiert ist.

Pro Apple Magic Mouse 2: 6 Gründe, warum die Lightning-Maus keine Schnapsidee ist (Kommentar)

Nagelneu ist die Apple Magic Mouse 2, zudem das Magic Trackpad 2 und das Magic Keyboard. Während ein grundlegender Test noch aussteht, konnte ich die Eingabegeräte zumindest schon kurz ausprobieren. Das neue Konzept – Aufladen per Lightning-Port – sehen viele kritisch. Ich kann mir dagegen gut vorstellen, mich mit Tastatur, Maus, und Trackpad anzufreunden. Sechs Argumente:

1. Koppeln geht noch einfacher
Das Koppeln von Tastatur, Trackpad und Maus läuft jetzt noch einfacher – das übernimmt jetzt alles OS X El Capitan: wir müssen die Eingabegeräte nur mit dem Lightning-Kabel an den Mac anschließen. Kappen wir die Kabelverbindung, kommunizieren die Geräte über Bluetooth miteinander. Das klappt auch bei älteren Macs, solange sie ein Bluetooth-Modul (für Trackpad: Bluetooth 4.0) besitzen und OS X 10.11 installiert ist.
Apple hat aus dem Lightning-Port mehr als nur Stromzufuhr geschaffen.

2. Unten ist unauffällig
Tastatur und Maus können wir während der Nutzung am Mac angeschlossen lassen, die Maus aber nicht – denn hier ist der Anschluss auf der Unterseite zu finden. Zugegeben, die Apple Magic Mouse 2 sieht ein bisschen wie ein umgefallener Käfer aus, wenn sie so auf dem Rücken zum Laden liegt. Doch an den Seiten würde der Anschluss stören, wenn man doch mal darüberfasst. Im aktuellen, bewährten Design ist anderorts keine Möglichkeit für den Steckplatz.

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Apples Mäuse im Überblick: Die „Nager“ der letzten 30 Jahre mit ihren Vor- und Nachteilen.

3. Schnell laden statt Batterien suchen
Umgekippter Käfer muss die Maus nicht lange spielen: Während einer Zigar…– einer Teekochpause lädt die Apple Magic Mouse 2 so weit, dass sie einen Tag durchsteht. In zwei Stunden ist das neue Zubehör laut Hersteller komplett aufgeladen und hält einen Monat.

4. Batteriewechseln fällt weg
Ich habe schon bisher Akkus verwendet – die aber deutlich länger im Ladegerät liegen wollen. Habe ich vergessen, sie über Nacht aufzuladen, benötigte ich ein zweites Paar, um tippen zu können. Derartige Sorgen sind nun irrelevant, der lästige Batteriewechsel fällt weg.

5. Ein Lightning-Kabel mehr im Haushalt
Ein Lightning-Kabel wird den Eingabegeräten mitgeliefert – das können wir natürlich auch verwenden, um das iPhone zu laden.

6. Der Lightning-Anschluss ist sicher(er)
Wechselt Apple bei den iOS-Geräten bald von Lightning auf USB C? Eine Überlegung, die manch einem beim Kauf von teurem Zubehör verunsichern könnte. Die Entscheidung, neuerdings auch derartige Eingabegeräte mit Lightning auszustatten, sehe ich also deutliches Signal „Pro Lightning“. Eine weitere Verbreitung des praktischen (aber teuren) Anschlusses kann nicht schaden.

Nicht zuletzt deshalb freue ich mich über die Anschlüsse an Magic Mouse 2, Magic Trackpad und Magic Keyboard.

Contra Magic Mouse: Svens Ansicht

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