iPad-Nutzer sauer: Neuer Apple Pencil wird zur Kostenfalle

Sven Kaulfuss 13

Auf Nutzer eines Apple Pencil der zweiten Generation kommen verfrüht weitere Kosten zu. Der iPad-Hersteller spart nämlich an einem winzigen Detail und ist weniger spendabel als noch beim Vorgänger des Zeichenstifts.

iPad-Nutzer sauer: Neuer Apple Pencil wird zur Kostenfalle
Bildquelle: Apple.

Apple Pencil: Ersatzspitze beim iPad-Stift nicht mehr dabei

Dies dürfte Nutzern des neuen Apple Pencil ziemlich sauer aufstoßen. Legte Apple zuvor noch eine Ersatzspitze beim iPad-Stift bei, so verzichtet der Hersteller fortan bei der neuen Generation auf diesen Service. Muss die kleine Plastikspitze demnächst aufgrund des Verschleißes ausgetauscht werden, muss der Anwender nun schon früher als sonst zu Ersatzspitzen aus dem Apple Store greifen – (4er-Pack). Dabei verlangt Apple schon 36 Euro mehr für den neuen Apple Pencil – statt 99 Euro. Diese Differenz erhöht sich nun also noch durch die versteckten Kosten für die nicht mehr im Lieferumfang befindliche Ersatzspitze.

Das Kostendetail zum neuen Pencil verriet Apple leider nicht im sonst informativen Produktvideo zum neuen iPad Pro:

iPad Pro (2018): Das neue Apple-Tablet.

Apple Pencil: Ersatzspitzen gibt es günstiger bei Amazon

Eine mögliche Alternative sind kompatible Ersatzspitzen, die es beispielsweise auf Amazon zu kaufen gibt. Zubehörhersteller haben einen Markt für sich entdecket und bieten alternative Ersatzspitzen zu leicht günstigeren Preise an. Ein Zweierpack solcher Ersatzspitzen für den Apple Pencil – funktional für erste und zweite Generation – .

Einen schwarzen Apple Pencil gibt es leider noch nicht, dabei könnte der so gut aussehen:

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Apple Pencil: Back in Black!

Weitere Kritik: USB/Lightning-Ladeoption entfällt

Doch der neue Apple Pencil sorgt auch anderweitig für Unmut. Konnte die erste Generation des Stifts noch über den Lightning-Anschluss des iPads oder auch über ein normales Lightning-Kabel geladen werden, entfällt diese Option nun komplett. Der neue Apple Pencil kann nämlich ausschließlich kabellos und magnetisch gehalten am neuen iPad Pro geladen werden. Dies dürfte in Zukunft hier und da für Schwierigkeiten bei der Nutzung von Schutzhüllen sorgen, die diesen Umstand nicht Rechnung tragen.

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Etwas unverständlich ist auch, warum der neue Apple Pencil nicht den Qi-Standard unterstützt. Eine Ladung per Ladematte fällt also auch aus. Scheinbar kann Apple bei diesem Thema es nicht allen Nutzern recht machen, denn auch die vorherige Ladeoption per Lightning-Anschluss des iPads musste zuvor viel Kritik einstecken. Es sehe einfach „zu blöd“ aus, wie der Stift im Tablet stecke, so die Kritik. Kein Ruhmesblatt fürs sonst gelobte Apple-Design.

Quellen: 9to5Mac, Cult of Mac

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