Selbst wenn es um kleinste elektronische Geräte geht, lässt es sich iFixit nicht nehmen, diese in ihre Einzelteile zu zerlegen. So musste sich auch der Apple Pencil für das iPad Pro dem Dremel geschlagen geben.

 

Apple Pencil

Facts 

Der Blick unter das Plastik des Apple Pencil zeigt, wie viel Technik in dem kleinen Stift steckt. So ist iFixit beim Aufschneiden des Pencil unter anderem auf ein gefaltetes Logic Board gestoßen, welches trotz des geringen Gewichts von nur einem Gramm, mehr als fünf „größere“ Chips aufweist.

Als Stromquelle setzt Apple auf einen Akku mit 3,82 V und 0,329 Wh. Zum Vergleich: Das sind nur 5 Prozent der Akku-Kapazität des iPhone 6s.

iFixit ist es übrigens nicht gelungen, den Apple Pencil ohne Gewalt in seine Einzeile zu zerlegen. Der erwähnte Dremel war notwendig, um das äußere weiße Plastik von den restlichen Innereien zu trennen.

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An ein Reparieren, abgesehen vom Austausch der Spitze, ist also nicht zu denken. Entsprechend niedrig fällt iFixits Reparierbarkeits-Score aus: Nur 1 von 10 Punkten gibt das Team dem Apple Pencil.

Positiv wird die ersetzbare Spitze, sowie die kleine Kappe für den Lightning-Stecker erwähnt. Zu den negativen Merkmalen zählt iFixit unter anderem die nicht austauschbare Batterie, sowie das damit verbundene Gehäuse, welches sich ohne die Gewaltanwendung nicht öffnen lässt.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Wartezeiten bis zur Lieferung des Apple Pencil bessern bis der Akku zum ersten Mal seine Arbeit verweigert. Aktuell gibt Apple die Lieferzeiten weiterhin mit 4 bis 5 Wochen an, was unter anderem dafür sorgt, dass die Preise abseits des Apple Stores – etwa bei eBay – auf einem Höhenflug sind.

Holger Eilhard
Holger Eilhard, GIGA-Experte für iPhone, iPad, Mac und alles andere zum Thema Apple.

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