80 Prozent aller Smartwatch-Erlöse: Apple Watch lässt Android Wear keine Chance

Philipp Gombert 8

Die Apple Watch ein Misserfolg? Wohl kaum: Im Weihnachtsquartal soll die Uhr ganze 6 Millionen mal verkauft worden und damit für 80 Prozent aller Smartwatch-Erlöse verantwortlich sein. Die Konkurrenz rund um Android Wear hat aktuell das Nachsehen.

80 Prozent aller Smartwatch-Erlöse: Apple Watch lässt Android Wear keine Chance

Genaue Verkaufszahlen zur Apple Watch nannte Apple mit der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse am 31. Januar nicht, sprach jedoch von Rekordzahlen hinsichtlich der Verkäufe und Erlöse. Die Schätzungen von Canalys untermauen besagte Angaben zum ersten Geschäftsquartal 2017 — entsprechend dem vierten Kalenderquartal 2016.

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Demnach belaufen sich die Verkaufszahlen der Apple Watch auf 6 Millionen Einheiten. Im Jahresvergleich handele es sich um einen Zuwachs von 12 Prozent. Zudem soll die Smartwatch im Q4/2016 einen Erlös von umgerechnet rund 2,43 Milliarden Euro eingefahren haben. Damit sei Apple für 80 Prozent aller Smartwatch-Erlöse in diesem Zeitraum verantwortlich — ein beachtliches Ergebnis, sofern die Zahlen tatsächlich realitätsnah sind. Dabei habe laut Canalys auch die günstigere Series 1 zu den guten Ergebnissen verholfen.

Insgesamt soll die Apple Watch 2016 mit 11,9 Millionen Einheiten 50 Prozent aller Smartwatch-Verkäufe ausgemacht haben, gefolgt von Fitbit mit 17 Prozent und Samsung mit 15 Prozent.

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Android Wear 2.0: Konkurrenz im Anmarsch

Damit lässt Apple der Konkurrenz rund um Android Wear derzeit kaum eine Chance, die wiederum zu stagnieren scheint. Mit dem bevorstehenden Update auf Version 2.0 des Smartwatch-OS könnte sich die aktuelle Situation hingegen ändern. Das Update erscheint nicht nur zusammen mit zwei neuen LG-Smartwatches, die in Kooperation mit Google entwickelt wurden, sondern bringt außerdem einen wesentlich besseren iOS-Support. iPhone-Nutzer müssen in Zukunft also nicht mehr zwingend auf die Apple Watch zurückgreifen, sondern haben eine wesentlich größere Bandbreite an Alternativen anderer Hersteller.

Apple Watch Series 2 im Hands-On-Video.

Series 3: Vom iPhone 5 zum iPhone 6

Der Druck auf Apple durch die Konkurrenz wird künftig zunehmen. Mit der Series 3 bedarf es daher eines umfangreicheren Updates, als es noch bei der aktuellen Generation der Fall war. Im Vergleich zur originalen Apple Watch wurde lediglich an der Leistung geschraubt, ein GPS-Modul verbaut sowie die Helligkeit des Displays erhöht. Zudem ist die Series 2 bei bis zu 50 Metern wasserdicht. Dabei handelt es sich zweifelsohne um durchaus nützliche Neuerungen, mit dem nächsten Modell erwarten Interessenten jedoch etwas mehr Kreativität mit neuem Design und innovativen Features.

Quelle: Apple Insider

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