Freenet TV USB TV-Stick verweigert Dienst mit Windows 10 Creators Update

Peter Hryciuk 1

Microsoft verteilt seit gestern das Creators Update für Windows 10 an alle Nutzer und legt damit gleichzeitig den einzigen Freenet TV USB TV-Stick lahm, mit dem der DVB-T2-HD-Empfang am PC möglich ist. Wer trägt die Schuld?

Freenet TV USB TV-Stick verweigert Dienst mit Windows 10 Creators Update

Freenet TV USB TV-Stick: Software inkompatibel nach Windows-10-Update

Freenet hat sich im Bezug auf die Software des USB-TV-Sticks für Windows-PCs bisher schon nicht mit Ruhm bekleckert und erlebt aktuell einen kleinen Super-GAU. Windows-10-Nutzer, die das Creators Update installiert haben, können mit dem TV-Stick nämlich nichts mehr anfangen. Die Software verweigert den Dienst komplett, sodass man im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre guckt. Beim Versuch das Programm zu starten tut sich nichts mehr. Es gibt keine Fehlermeldung und auch keinen Fehlerbericht, der an Microsoft geschickt werden kann.

Das trifft die Nutzer natürlich recht unerwartet, denn man rechnet eigentlich nicht damit, dass eine solche Software nach einem Windows-Update nicht mehr funktioniert. Wie viele andere Entwickler hätte Freenet die TV-Software über das Insider Programm mit der neuen Windows-Version testen können. Es ist schon seit Wochen bekannt, dass das Creators Update ab dem 11. April verteilt wird und somit war genug Zeit, um vorab zu reagieren.

freenet TV: Was ist DVB-T2 HD?

Neue Software könnte bereits morgen erscheinen

Die Lösung für das Problem scheint Freenet schon gefunden zu haben. Laut den aktuellen Informationen wird ab morgen eine neue Version der Windows-Software verteilt, mit der die Funktion wiederhergestellt werden kann. Der DVB-T2-HD-Empfang ist nicht kostenlos. Nach dem ersten Monat werden rund sechs Euro monatlich fällig. Da sollte man eigentlich sicherstellen, dass die Software für PCs sauber arbeitet.

Kritik gab es an der Windows-Version aber schon vorher – . So ist die mobile Nutzung am Laptop oder Tablet nur eingeschränkt zu empfehlen, da nicht über die Hardware decodiert wird, sondern die Software die ganze Arbeit über den Prozessor erledigt. Entsprechend schlecht ist der Empfang bei schwachen PCs und die Akkulaufzeit wird deutlich verkürzt, da der Prozessor bei der mobilen Nutzung stark belastet wird. Doch auch so steigt der Energieverbrauch des Windows-Geräts und die Geräuschkulisse ist durch ständig laufende Lüfter unnötig hoch. Das muss besser funktionieren – besonders, weil es keine Alternative gibt.

via heise
Hinweis: Titelbild zeigt MacBook

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung