Google Nexus Q

Jens Herforth 7

Eine Überraschung während der 1. Keynote von Google war definitiv die Vorstellung des Nexus Q. Eine Multimedia-Device ähnlich dem Apple-TV und doch wieder ganz anders, stylischer und wesentlich „sozialer“ als seine Konkurrenten.

Neben einer LED-Leiste rund um die Q-Kugel ist am Kopfende ebenfalls eine Benachrichtigungs-LED verbaut. 32 Farben wechseln sich um den Äquator herum ab und beleuchten die Umgebung.

Das Nexus Q läuft mit Android 4.0, einem OMAP-4460-Prozessor von Texas Instruments, hat 1 GB RAM, 16 GB Internen Speicher und ist damit baugleich mit dem Galaxy Nexus.

Neben NFC und Bluetooth hat Google auch WLAN b/g/n und einen Ethernet-Steckplatz eingebaut. Dazu gibt es Optical Audio, Micro-USB (for hackability) und MicroHDMI. Die Medienwiedergabe wird über eine Android-App geregelt, Freunde und Verwandet haben ebenfalls die Möglichkeit in freigegebene „Social-Playlists“ die eigene Google-Bibliothek anzuzapfen und den nächsten Wunschtitel einzutragen.

Google sozialisiert Partys

Auch Videos von Youtube oder Google Play können direkt via Play-Store auf das Nexus Q gestreamt werden. Dabei ist es egal wer den Streaming-Auftrag gibt, ein Android-Besitzer mit Zugriff auf die Multimedia-Plattform von Google können direkt auf dem Market die Musik oder das Video starten.

Tippt man den oberen Teil der Kugel an, wird die Musik Stumm geschaltet. Der eingebaute 25-Watt-Verstärker reicht aus, um angeschlossene Boxen ausreichend mit Saft zu versorgen. Zubehör für das Nexus Q kann man direkt von Google beziehen. Bisher ist ein deutscher Verkaufsstart noch nicht bekannt.

Die Teilnehmer der Google I/O 2012 haben ein Nexus Q geschenkt bekommen und dürfen das Stück auch Herz und Nieren testen. In den USA liegt der Verkaufspreis bei 299 $.

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