iPod: Apple scheint zumindest noch eine Generation zu planen

Florian Matthey 21

Der iPod spielt für Apple eine immer weniger bedeutende Rolle, im jüngsten Quartal sind die Verkaufszahlen der Produktfamilie wieder deutlich zurückgegangen. Allerdings scheint das Ende des Apple-Musik-Players noch nicht unmittelbar bevorzustehen: Immerhin verpflichtet Apple immer noch neue Personen für neue iPod-Generationen.

iPod: Apple scheint zumindest noch eine Generation zu planen

Apple hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2014, das das lukrative Weihnachtsgeschäft 2013 enthält, lediglich 6 Millionen iPods verkaufen können - im Vorjahreszeitraum waren es noch fast doppelt so viele. Auch Apples CEO Tim Cook räumte ein, dass der iPod ein „schrumpfendes Geschäft“ sei.

Dennoch scheint Apple noch nicht ganz aus dem Geschäft der Musik-Player aussteigen zu wollen - zumal gerade der iPod touch für weit mehr zu gebrauchen ist als zum Musik-Hören. 9 to 5 Mac hat sich unter Apples Kleinanzeigen umgeschaut und festgestellt, dass das Unternehmen weiterhin Personen sucht, die sich mit dem iPod beschäftigen sollen.

So sucht Apple Manager, die die Einführung neuer iPod-Produkte betreuen sollen, Produkt-Qualitätsprüfer und einen Ingenieur und Plastik-Experten, der sich mit der Entwicklung neuer iPod-Produkte befassen soll. Denkbar, so die Interpretation von 9 to 5 Mac, wäre ein günstigerer iPod touch mit Plastik-Gehäuse nach Vorbild des iPhone 5c.

Dass die Verkaufszahlen des iPod so stark zurückgegangen sind dürfte auch daran liegen, dass Apple im vergangenen Jahr kein Mitglied der iPod-Produktfamilie erneuert hat. Insgesamt dürfte Apple mit dem iPod aber immer noch Gewinne einfahren, so dass sich eine Einstellung des Produkts nicht wirklich aufdrängt - auch wenn Apple bekannt dafür ist, sich eher auf wenige, dafür aber besonders erfolgreiche Produkte zu konzentrieren. Zumindest eine weitere iPod-Generation scheinen wir aber noch erwarten zu dürfen.

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