Anschluss und Nutzung der Basis-Funktion sind schön einfach gestaltet, eine Kurzbedienungsanleitung liegt bei. Mit manch anderem fühlt man sich angesichts des kleinen Faltblatts recht alleine gelassen. Die Webseite bietet zumindest ein paar englischsprachige FAQs

Die Bluetooth-Verbindung wird simpel wie bei gewöhnlichen Headsets hergestellt (PIN: 0000).

Festnetz-Handy-BlueWave-Buttons

Kommen wir zum Telefonieren. Wenn wir unproblematisch Mobilfunk-Telefonate an unsere Haustelefone übergeben wollen, müssen wir das Smartphone in der Nähe der BlueWave-Box liegen lassen. Die maximale Reichweite ist, wie bei Bluetooth üblich, auf ein paar Meter beschränkt.

Trifft auf dem Handy (in unserem Test ein iPhone) ein Anruf ein, klingeln zügig die Haustelefone mit.

Die Sprachqualität lässt allerdings sehr zu wünschen übrig, wenn wir über das mit Bluetooth verbundene Handy telefonieren. Und das, obwohl das iPhone im empfohlenen Abstand zwischen 30 Zentimeter und 4,5 Meter von liGo BlueWave entfernt liegt. Sogar (sehr kurze) Aussetzer müssen wir feststellen, die allerdings wohl durch andere Funkgeräte verursacht werden. Eine günstige Aufstellung ist also das A & O.

Ist liGo Bluewave dagegen an der Festnetzleitung angeschlossen, gibt es an der Sprachqualität nichts auszusetzen.

liGo-BlueWave-Test-Box

Testfazit BlueWave von liGo

Gute Idee! Besondere Qualitäten kann liGo BlueWave tatsächlich da ausspielen, wo wir keinen Handyempfang haben – zum Beispiel im Keller. Über diese Box und ein Haustelefon verpassen wir auch hier keinen Anruf. Wer mit seiner Haustelefonanlage über das Handynetz telefonieren möchte, kann ebenfalls auf liGo BlueWave zurückgreifen. Die Sprachqualität ist bei dieser Verbindung allerdings sehr mäßig.

Mac-Nutzer werden die Box nur schwierig updaten können: Die Konfigurationssoftware ist lediglich für Windows programmiert.

Zu kaufen gibt es liGo BlueWave in Deutschland für 79,99 Euro bei telefon24.de.

Wertung
6/10
“Gute Idee! In der Umsetzung wären aber noch ein paar Punkte verbesserungswürdig.”