Oral-B Pro 7000 Smart im Test: Die Zahnbürste, die mit dem iPhone spricht

Sebastian Trepesch 11

Na so was – jetzt testet GIGA schon elektrische Zahnbürsten. Seltsam, aber doch berechtigt: Eine neue Oral-B verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone. Was das bringen soll? Das habe ich mich auch gefragt. Und sie ausprobiert.

Test-Oral-B-7000-Smart

Eine Zahnbürste, die mit dem iPhone oder Android-Smartphone kommuniziert: Die Braun Oral-B Black Pro 7000 Smart verursacht zunächst einmal Kopfschütteln, wem man auch davon erzählt. Der Hersteller hat das Produkt im Frühjahr vorgestellt und führt es . Ist dieser elektrische Schrubber mit Bluetooth 4.0 nun ein besonders innovatives Produkt oder schlichter Unsinn? Dieser Frage gehe ich nun auf den Grund.

Das ist die Braun Oral-B Pro 7000 Smart (Black)

Die Braun Oral-B Pro 7000 Smart – hier in der schwarzen Ausführung „Black“ – kommt in einer ungewöhnlich großen Pappschachtel. Im Lieferumfang ist denn auch einiges enthalten: das Handstück, vier verschiedene Putzköpfe, ein edles Business-taugliches Reiseetui (das der Redaktionskollege von weitem für einen kleinen Bluetooth-Lautsprecher hält), ein Zusatzdisplay „SmartGuide“ mit Halterungen, ein Etui für den SmartGuide, eine Ladestation mit Box für vier Aufsteckbürsten. Die Box ist übrigens spülmaschinentauglich – praktisch.

Für unser Smartphone bekommen wir eine App zur Zahnbürste. Die Android-Version soll im August erscheinen, die iPhone-Version ist bereits im App Store verfügbar:

Oral-B
Entwickler: P&G Productions
Preis: Kostenlos

Steckt man die Oral-B Pro 7000 nicht in das Ladegerät, läuft sie selbst nach einer Woche noch. Zehn Tage hält der Akku laut Hersteller, das scheint in der Praxis auch hinzukommen. Die Ladezeit ist mit 24 Stunden allerdings sehr lange. Macht nichts, ein komplettes Entladen und Aufladen reicht alle paar Monate, zur Akkupflege. Ansonsten parkt die Zahnbürste generell im Ladegerät.

Oral-B Pro 7000 Smart im Test: Zähne putzen!

Die Zahnärztin lobt meine Zähne als „Perlen“ – es ging also über 25 Jahren ganz ohne elektrische Zahnbürste. Seit ein paar Jahren besitze ich aber ein batteriebetriebenes, und möchte nicht mehr im Handbetrieb putzen.

Zunächst einmal ist die Oral-B Pro 7000 Smart eine elektrische Zahnbürste wie andere elektrische Zahnbürsten auch. Wir können Zähne putzen, ganz ohne Smartphone und irgendeinem Schnickschnack. 30 Sekunden-Intervalle werden durch einen kurzen Aussetzer markiert, so dass man auf insgesamt 2 Minuten Zähneputzen kommt. Das ist bei des selben Herstellers nicht anders.

Zweifelsohne: Die elektrischen Zahnbürsten von Braun Oral-B putzen sehr gut. Das kann ich zwar schlecht beurteilen, aber die Stiftung Warentest hat das mehrfach festgestellt. Das Putzen mit der Pro 7000 Smart fühlt sich dank 8.800 Seitwärtsbewegungen und 40.000 Pulsationen pro Minute geschmeidiger an als bei meiner Billig-Ausführung. Ein rotes Licht warnt, falls ich die Bürste zu fest gegen die Zähne drücke.

Oral-B liefert mit der Pro 7000 vier verschiedene Köpfe mit. Sehr gut, so kann man die alle mal durchtesten, ohne gleich eine 4er-Packung kaufen zu müssen. Ich bevorzuge die härter zupackende „“ und die . Ein Kopf hält rund drei Monate.

SmartGuide und Putz-Modi der Oral-B Pro 7000 Smart

Langsam nähern wir uns dem Thema Bluetooth, zunächst bleibt das Smartphone aber noch in der Tasche. Oral-B liefert einen drahtlosen „Smart Guide“ mit, der an der Bad-Wand befestigt werden kann und den Putzfortschritt mitstoppt. Die Anzeige ist wirklich eine gute Ergänzung zu den Vibrations-Befehlen des Handstücks.

Test-Oral-B-Smart-Guide
Zudem zeigt der SmartGuide den eingestellten Putzmodus an – wir können die Zahnbürste nämlich in den Programmen Reinigung, Zahnfleisch-Schutz, Whitening, Tiefenreinigung und Zungenreinigung benutzen. Das Geheimnis hinter den Programmen ist (lediglich) die Rotationsgeschwindigkeit (inklusive ständigen Variationen) und die Putzdauer – so vermute ich zumindest. Zaubern kann Oral-B nicht.

Es wird Zeit, die Zahnbürste mit dem Smartphone zu verbinden – siehe nächste Seite:

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