PlayStation 3 Abschied: Das waren meine fünf PS3 Lieblingsspiele

Tobias Heidemann

Einmalig schön: Journey

In meinem Test zu Journey stellte ich damals folgende Frage: „Warum spielst du überhaupt? Wenn du noch nach neuen Antworten auf diese Frage suchst, dann ist Journey das wohl faszinierendste, schönste und ergreifendste Spiel, das man momentan erleben kann. Alles an Journey fühlt sich im besten Sinne ungewohnt und unverbraucht an. Viel wichtiger noch: Alles an Journey fühlt sich überhaupt an! Wie kaum ein anderer Entwickler versteht sich das kleine Studio darauf, seine Spieler emotional zu fordern. Aus diesem Grund ist Journey ein einmaliges Erlebnis. Auf dem durch-analysierten Gamesmarkt ist das eine echte Ausnahme.“

Große Worte für ein so kleines Spiel, das gerade einmal zwei Stunden dauert. Aber ich stehe zu meinem Wort! „Journey“ hat auch in der Rückschau nichts von der Faszination, die es damals auf mich ausübte, verloren. Es hat eher etwas gewonnen – und zwar die Anerkennung der gesamten Branche und die der Spieler.

Die Einmaligkeit dieses Titels wurde kein wohlbehütetes Geheimnis einer überschaubaren Liebhabergemeinde, Journey bekam zum Glück, was es verdiente und wurde zu Recht allerorts gefeiert. Gleichzeitig sendete Sonys Zusammenarbeit mit Entwickler thatgamecompany ein paar richtige und wichtige Signale an die Indie-Szene. Kurz: Bei diesem Spiel lief endlich mal alles so, wie sein sollte.

 

Journey.

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