Ich hatte Karten für ein Konzert, an das ich keine besonders großen Erwartungen geknüpft hatte. Von einem Meisterwerk überrascht zu werden, das hat immer eine besonders schöne Note.

Der Tusch direkt am Anfang war ohrenbetäubend, so dass „The Last of Us“ sofort meine komplette Aufmerksamkeit hatte.Und so ging es weiter. Ich bekam interessante, glaubwürdige Charaktere, die nachvollziehbar handeln, eine umwerfend grauenvolle Spielwelt voller Menschen und ohne NPCs, das wahrscheinlich schönste Spiel der PS 3, ich bekam eine fordernde und motivierende Spiel-Mechanik und wenn es mal langweilig wurde, bekam ich auf die Fresse und schon war ich wieder bei der Sache. Schließlich kam dann noch ein Ende, dessen Bedeutung für die Spielekultur gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

„The Last of Us“ ist mein Lieblingsspiel der PS3. Ich denke, das kann ich nun mit einigem Abstand so sagen. Warum? Nun, meine komplette Spielerfahrung mit „The Last of Us“ hatte etwas von einem perfekt eingestimmten Orchester. Hier kam alles zusammen, was mir Spaß an Spielen macht, was mir wichtig ist, was mich nachdenklich stimmt und mich in ein Spiel hineinzieht – mit anderen Worten: Alles was ich von einem Spiel erwarte.

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The Last of Us - Trailer

 

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