PlayStation VR: Patent weißt auf neue Tracking-Methode hin

Luis Kümmeler 1

Sony hat ein Patent angemeldet, das darauf hinweißt, dass der Hersteller mit neuen Tracking-Methoden für seine „Virtual Reality“-Brille PlayStation VR experimentiert. Anhand der Reflexion von Lichtstrahlen könnte damit in Zukunft eine Schwachstelle des jetzigen PS-VR-Headsets ausgemerzt werden, die unter anderem den Bewegungsfreiraum des Nutzers klar einschränkt.

PlayStation VR – Kurz-Fazit.

Schon seit Oktober des vergangenen Jahres dürfen auch PlayStation-Jünger der Erkundung virtueller Realitäten frönen – allerdings mit einigen Einschränkungen. Wenn die PlayStation VR aus dem Hause Sony nämlich eine Schwachstelle hat, dann ist das wohl die dezent unpräzise Tracking-Methode, die über die Kamera der Konsole stattfindet, und den Bewegungsfreiraum des Spielers klar einschränkt. Wie Gameswelt berichtet, arbeitet das Unternehmen aber laut einem Patent bereits an einer neuen Tracking-Art, welche diese Kinderkrankheit der VR-Brille ausmerzen könnte.

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Das Patent, das bereits im Juni 2016 eingereicht, allerdings erst kürzlich veröffentlicht wurde, zeigt, wie Sony in Zukunft vorgehen könnte. Wie einige Grafiken demonstrieren, geht es offenbar um eine Methode, die eher in Richtung der Vorgehendweise des Konkurrenzprodukts HTC Vive geht. Offenbar soll ein Transmitter Lichtstrahlen aussenden, die von der Brille und dem PS4-Controller des Nutzers reflektiert werden. Durch den Reflexionswinkel und die verstrichene Zeit soll eine präzisere Positionsermittlung des Spielers möglich sein.

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Bei all den technischen Details, die das Patent bereits offenbart, bleibt wie so oft unklar, ob es sich hierbei auch wirklich um konkrete Pläne Sonys handelt, die tatsächlich umgesetzt werden sollen. Ebenfalls unsicher wäre in diesem Fall, ob die neue Tracking-Methode für die jetzige Form der PlayStation VR umgesetzt wird, oder etwa für ein neues Modell in der Zukunft.

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