PlayStation VR: Porno-Anbieter Pornhub bemängelt fehlenden Support

Marco Schabel

Sonys Virtual Reality-Headset PlayStation VR hat viele Vor- und Nachteile gegenüber der Konkurrenz. Über einen in seinen Augen großen Nachteil hat sich die Porno-Plattform Pornhub beschwert. Es geht um mangelnden Support.

PlayStation VR – Kurz-Fazit.

Was wären Spielekonsolen ohne Pornos? Höchstwahrscheinlich noch immer Spielekonsolen, nur könnten darauf eben keine Schmuddelfilmchen angesehen werden. Zu den größten Anbietern gehört dabei die Plattform Pornhub, die sich damit brüstet, die eigenen Videos auf allen Konsolen anbieten zu können, wobei eine entsprechende Statistik belegt, dass diese Möglichkeit vor allem auf Xbox-Konsolen genutzt wird, die lieber nach „Teens“ suchen, während PlayStation-Spieler einen „Milf“-Festisch und Wii-Spieler einen „Hentai“-Fetisch haben. Ausgerechnet auf Sonys neuer Virtual Reality-Plattform PlayStation VR läuft es für Pornhub allerdings nicht ganz rund. Darüber beschwert sich zumindest Corey Price, der Chef des Porno-Anbieters, der sich über mangelnden Support beklagt.

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Genau genommen geht es dabei gar nicht darum, ob Pornhub mit der PlayStation VR angesehen werden kann, was möglich ist, sondern eher darum, dass Sony es versäumt hat, den Browser der PlayStation 4 dahin gehend zu aktualisieren. Demnach seien Google Cardboard und Samsung Gear VR derzeit Marktführer im Bereich der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität. Alle Inhalte des Webbrowsers, also auch Pornhubs Videos, könnten dort korrekt dargestellt werden. PlayStation VR-Nutzer müssten sich dagegen die VR-Videos erst herunterladen und über einen USB-Stick und den Media Player der PlayStation 4 und dessen VR-Modus ansehen. Zudem würden nur Monoskopische 360°-Videos unterstützt, weswegen Price von Sony fordert, schnellstmöglich den WebVR-Standard einzuführen.

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Bevor Sony auf den WebVR-Standard umrüste, würden die Nutzer der PlayStation VR wohl kaum auf Videoseiten zugreifen, die eine VR-Unterstützung bieten, also auch nicht auf Pornhub. Ob das für Sony ein ausreichendes Argument ist, wird die Zeit zeigen.

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Quelle: Gameplanet

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