PlayStation VR: So viele Headsets will Sony noch in diesem Jahr verkaufen

Marco Schabel

Mit Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR hat in diesem Jahr auch die Herrschaft der hochklassigen VR-Headsets begonnen. Auch wenn Sony dabei den vermeintlich schwächsten Vertreter ins Rennen schickt, sind die Verkaufserwartungen nicht eben gering.

PlayStation VR erscheint im Oktober 2016 (sony).

Damit die Virtuelle Realität so richtig überzeugen kann, muss es natürlich erst einmal entsprechend leistungsstarke Geräte, auf entsprechend leistungsstarken Plattformen geben. Trotz einer gewissen Differenz haben nicht nur die von Valve und HTC entwickelte HTC Vive und die mittlerweile zu Facebook gehörende Oculus Rift dieses Kriterium erfüllt, sondern auch die aus dem Hause Sony stammende PlayStation VR. Darüber hinaus werden auch gute Spiele benötigt, eine Front, an der durchaus noch Nachholbedarf besteht. Zuletzt sind die Preise ausschlaggebend. Letzteres ist neben der einfacheren Bedienung und des Plug & Play-Features der größte Vorteil, den die PlayStation VR gegenüber der Konkurrenz bietet. Grund genug für Sony, auch gewisse Ansprüche an die Verkaufszahlen zu stellen.

Bis zu zwei Millionen PlayStation VR-Headsets sollen verkauft werden

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Über genau diese Erwartungen an die PlayStation VR sprachen jüngst die Verantwortlichen bei Sony und betonten dabei, dass auch die Verschiebung der Veröffentlichung seinen Grund in den Verkaufszielen des Geräts findet. Der Oktober sei laut Adam Boyes perfekt geeignet, um das im Gesamtpaket 499 Euro teure Gerät auf den Markt zu bringen. Dies liegt vorrangig natürlich am Weihnachtsgeschäft, welches für große Umsatzmöglichkeiten bekannt ist. Dies lässt das japanische Unternehmen darauf hoffen, bis zum Ende des Jahres ein bis zwei Millionen Geräte an den Mann und die Frau zu bringen. Diese Prognose bestätigte Sony Computer Entertainments Executive Vice President Masayasu Ito gegenüber den Kollegen des Magazins Nikkei.

So können PlayStation VR, HTC Vive und Oculus Rift sogar Krankheiten heilen

Um zwei Millionen PlayStation VR-Headsets verkaufen zu können, müssen natürlich auch entsprechend große Mengen produziert werden. Dies war letztlich auch der Grund, sich von einem Release-Fenster in der ersten Hälfte dieses Jahres zu verabschieden und sich stattdessen auf das Ende des Jahres zu konzentrieren.

Die PlayStation VR erscheint im Oktober 2016 für 399 Euro. Die benötigte Kamera und zwei PlayStation Move-Controller können im Bundle mit dem VR-Headset für 499 Euro geordert werden. Gerüchten zufolge arbeitet Sony zudem an einem neuen Konsolenmodell namens PlayStation Neo mit besserer Hardware, um unter anderem das Spielen mit der PlayStation VR angenehmer zu machen.

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