PlayStation VR: Sony könnte auch den VR-Markt dominieren

Marco Schabel 1

Und auch die zweite Bombe ist geplatzt. Die HTC Vive wird, wie erwartet, noch teurer als die Oculus Rift. Letzte große VR-Hoffnung ist jetzt die PlayStation VR, die laut einem Analysten den Markt dominieren könnte.

PlayStation VR PlayStation 4.

Wir alle erinnern uns an die E3 2013. Damals war das vorherrschende Thema die neue Konsolengeneration, bestehend aus Xbox One und PlayStation 4. Kurz vorher zuvor hat Microsoft den Preis der eigenen Konsole enthüllt, der mit 499 Euro nicht gerade günstig war. Während der Elektronikmesse zog Sony dann nach und unterbot um ganze 100 Euro. Heute ist die PlayStation 4 die meistverkaufte Konsole dieser Generation, obwohl die Xbox One längst günstiger ist und das bessere Paket bietet. Eine Strategie, die auch auf dem VR-Markt greifen könnte, wenn es nach unserem Lieblings-Analysten Michael Pachter geht.

Die harten Fakten – ist VR eine Totgeburt?

So kann Sony die PlayStation VR zum Marktführer machen

Dieser hat sich jüngst zu den Verkaufspreisen der beiden großen VR-Headsets Oculus Rift und HTC Vive geäußert, die mit 600 und 800 Dollar nicht gerade günstig werden und gab zu verstehen, dass es für Sonys PlayStation VR leicht werden könnte, auch den Markt der Virtuellen Realität an sich zu reißen, wenn der richtige Preis gewählt wird. Die magische Grenze ist laut Pachter dabei die 500 Dollar-Marke, die es zu unterschreiten gilt. Sollte Sony dies schaffen, werde die PlayStation VR den Markt dominieren. Im PC-Bereich sieht er dagegen den Vorteil bei der Oculus Rift von Facebook und Oculus VR.

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Die Vorzeichen stehen auch sonst gut für Sony, denn im Gegensatz zu den PC-Vertretern, muss nicht erst die potente Hardware dazu gekauft werden. Die PlayStation VR kann bedingungslos an jede PlayStation 4 angeschlossen werden. Fraglich ist aber, ob Sony einen solchen Preis avisieren kann – und mit dem Headset überhaupt Erfolg hat. Bekanntlich wird die PlayStation VR mit zusätzlicher stationärer Technik ausgeliefert, die sicher auch Entwicklungskosten verschlungen hat. Zudem ist neben dem Preis auch die Qualität von Bedeutung. Das Sony-Headset kann im Vergleich zur Konkurrenz bekanntlich weder die gleiche Qualität an Hardware, noch an Spielen und Einsatzmöglichkeiten aufweisen.

Ob Dominanz oder nicht – Oculus sieht keine Konkurrenz in der PS VR

Warten wir also ab. Die PlayStation VR soll im ersten Halbjahr dieses Jahres erscheinen, wobei dieser Termin möglicherweise nicht eingehalten werden kann, und wurde noch nicht mit einem Preis versehen. Spekulationen gehen von bis zu 800 Dollar aus. Die Oculus Rift kann dagegen schon vorbestellt werden und erscheint am 28. März für 600 Dollar oder 741 Euro. Die HTC Vive kann ab Montag für 800 Dollar bestellt werden.

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