PlayStation VR: Sony vermeldet Erfolg bei Vorbestellern

Martin Eiser 20

Deutschland ist in Sachen Spielkonsolen Sony-Territorium, denn die PlayStation 4 dominiert weiterhin die Verkaufscharts und liegt in Sachen Marktanteilen deutlich vor Xbox One und WiiU. Auch für PlayStation VR bahnt sich ein guter Start an – die erste Marge der VR-Brille ist fast ausverkauft.

Wenn PlayStation VR in zwei Monaten erscheint, könnte mancher Spieler in Deutschland zunächst leer ausgehen. „Wir sind von der Nachfrage für die Playstation VR positiv überrascht“, sagt Uwe Bassendowski, Chef von PlayStation Deutschland, am Rande der Gamescom. „Wer heute vorbestellt, wird zum 16. Oktober keine Playstation VR mehr bekommen.“ Die Zahl der Vorbestellungen liegen bereits im fünfstelligen Bereich. Wer heute bestellt, solle aber noch vor Weihnachten ein Gerät bekommen.

Sony-Boss Shuhei Yoshida über PlayStation VR und mehr.

PlayStation VR ist ein Zubehör für die PlayStation 4, dass uns in virtuelle Welten eintauchen lässt, wie auch Oculus Rift und HTC Vive. Die VR-Brille von Sony ist allerdings schon deutlich günstiger zu haben, denn sie kostet nur 399 Euro. Die Preise der Konkurrenten Oculus Rift und HTC Vive beginnen bei rund 800 Euro, außerdem wird ein potenter Spiele-PC benötigt. Möglicherweise gelingt es dem Publisher über den günstigen Einstiegspreis, sich am Markt durchzusetzen.

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Und auch der PlayStation 4 selbst geht es blendend. Laut Börse Online hat sich die Konsole seit dem Launch im November 2013 bereits 3,2 Millionen Mal in Deutschland verkauft. Bis zum Jahresende könnte die Hürde von vier Millionen Einheiten erreicht werden, denn im Weihnachtsgeschäft steigen die Verkäufe in Deutschland besonders stark an. Auch der Launch von PlayStation VR und eine mögliche PlayStation 4 Slim werden sich positiv auf die Verkaufszahlen auswirken.

Weniger rosig sieht es derweil für die Konkurrenz aus. Die Xbox One von Microsoft hat sich seit dem Launch im November 2013 lediglich 710.000 Mal verkauft. Nintendo erreicht mit der WiiU, die bereits ein Jahr länger auf dem Markt ist, rund 740.000 verkaufte Konsolen. Der Marktanteil der PlayStation 4 liegt bei 69 Prozent – damit ist Sony in Deutschland kaum noch einzuholen. Seit Jahresbeginn hat Sony zudem 460.000 neue Konsolen verkauft, Microsoft kommt im gleichen Zeitraum auf lediglich 105.000 Einheiten.

Warum das Ende der Konsolen auch ein Anfang ist

Ob sich dieser Trend mit Project Scorpio ändern lässt, mit dem Microsoft im Weihnachtsgeschäft 2017 einen leistungsfähigeren Nachfolger für die Xbox One anbieten will, wird sich zeigen. Auch Sony legt mit der PlayStation 4 Neo nach, die sogar noch vor der neuen Xbox erscheinen soll. Überdies erscheint im kommenden März eine neue Spieleplattform von Nintendo, die bisher nur als Project NX bekannt ist. Über alle drei Konsolen gibt es derzeit nur wenig offizielle Informationen von den Herstellern, auch wenn zahlreiche Leaks seit Monaten die Spezifikationen oder, im Falle der NX, zumindest den Formfaktor kolportieren.

PSVR Trailer.

Quelle: Zeit Online, Börse Online

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