Intel-Contest: Selfie-Drohne für das Handgelenk im Finale (Update: Gewinner stehen fest)

Martin Malischek 5

Intel möchte Wearable-Konzepte wahr machen und startete deshalb den „Make it Wearable“-Contest. Im Finale ist unter anderem eine Drohne, die vom Handgelenk aus startet, um ein Selfie von euch zu machen.

Make It Wearable Finalists | Meet Team Nixie.

Originalmeldung vom 29. September: Atemberaubende Fotos werden meist nicht durch die Frontkamera eines Smartphones oder mit einem ausgestrecktem Arm geschossen. Sondern eher durch Dritte, die nicht auf dem Foto zu sehen sind. Doch was, wenn ein solcher „Dritter“ gerade nicht in der Nähe ist, wenn ihr von euch oder von euch und euren Freunden ein Foto schießen lassen wollt?

Dann könnte bald das Wearable des Team Nixie unter dem Schirm des Intel Contests „Make it Wearable“ Abhilfe schaffen. Das Team sitzt an der Entwicklung einer Drohne für das Handgelenk, die auf Wunsch abhebt und ein Foto von euch schießt. Derzeit handelt es sich hierbei zwar lediglich um einen Prototypen, was sich aber bald ändern könnte.

Selfie-Drohnen-Entwickler im Finale

Denn da das besagte Entwickler-Team Nixie sich zu den Finalisten des Intel-Wettbewerbs zählen kann, wurden ihnen bereits 50.000 US-Dollar zur weiteren Entwicklung von Intel zur Verfügung gestellt. Dem Gewinner, der im Finale am 3. November in San Francisco gekürt wird, winken satte 500.000 US-Dollar. Hierbei müssen sich die Handgelenk-Drohnen-Entwickler „nur“ gegen neun andere Teams durchsetzen.

Die Chancen stehen also gut, bald fliegende Kameras an unseren Handgelenken tragen zu können und so atemberaubende Fotos zu schießen zu lassen.

via TechCrunch

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Update: Selfie-Drohne Nixie gewinnt Intel-Contest

Die Entwickler der Selfie-Drohne Nixie gewannen tatsächlich den Intel-Wearable-Contest und staubten so 500.000 US-Dollar ab, die die Entwicklung vorantreiben sollen. Zweiplatzierte sind die Köpfe hinter dem ProGlove, einem Handschuh, der Abläufe in der Industrie (beispielsweise am Fließband) vereinfachen soll.

Auf dem dritten Platz findet sich eine Handprothese, deren Bauteile sich mit einem handelsüblichen 3D-Drucker ausdrucken lassen. Die Pläne zum Drucken sowie die Baueinleitung sollen frei veröffentlicht werden, zusätzlich sind natürlich auch elektronische Bauteile vonnöten. Leider ist die Herstellung relativ schwierig, selbst mit Erfahrung ist mindestens ein Tag nötig.

Prothese aus dem 3D-Drucker soll auch bereits zusammengebaut vertrieben werden

Make It Wearable Finalists | Meet Team Open Bionics.

Jedoch kostet die Handprothese aus dem 3D-Drucker im Gegenzug auch nur einen Bruchteil handelsüblicher Prothesen. Für weniger technisch versierte sollen ebenfalls bereits zusammengebaute Prothesen vertrieben werden.

via heise

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