RiskBand: Der Panikbutton für’s Handgelenk

Marco Di Lorenzo 2

RiskBand ist euer täglicher Beschützer am Handgelenk. Per einfachem Knopfdruck kann der Notfallmodus aktiviert werden. Dann wird der Träger mit einem ständig verfügbaren Notfallteam verbunden, das die Gefahrensituation anhand von GPS-Daten, Video- und Audio-Streams der Smartwatch einschätzen kann und die richtigen Einsatzkräfte alarmiert und nützliche Tipps gibt. Smartphone ist dafür keines nötig.

RiskBand: Der Panikbutton für’s Handgelenk

Nach den vielen schrecklichen Ereignissen der letzten Zeit hat sich die Menschheit schon mal sicherer gefühlt. Das wissen auch auf Sicherheit spezialisierte Unternehmen und nutzen diese allgegenwärtige Angst aus, um Profit zu machen. Oder: Sie nutzen die heutigen technischen Möglichkeiten, um die individuelle Sicherheit tatsächlich zu erhöhen. Welches dieser beiden Ziele Whereable Technologies auch immer verfolgt – Fakt ist, das Unternehmen aus den USA arbeitet an einem Armband mit dem Namen RiskBand, das auf Knopfdruck Hilfe holt und gleichzeitig alle Geschehnisse dokumentiert.

GEOS – die Retter in der Not

RiskBand ist besitzt in etwa die Größe einer Smartwatch, verfügt jedoch nur über einen einzigen Button und auch nur eine Funktion (jedenfalls lassen sich aus den bisher zur Verfügung stehenden Informationen keine weiteren entnehmen), nämlich den Träger vor jeglicher Gefahr zu schützen. Klingt gut genug? Theoretisch ja: Per 3-sekündigem Knopfdruck wird GEOS alarmiert, ein Notfallteam das 24/7 erreichbar sein sollte. Vorweg: Für das RiskBand wurde noch kein Preis genannt, doch wie viel es auch immer Kosten wird, der Großteil wird wohl für eben jene Notfalltruppe fällig, die den richtigen Notruf wählt, ja nach Situation, in der sich der Träger befindet. Um diese einschätzen zu können, werden ein Live-Video der verbauten Kamera, ein Audiosignal und der genaue Standort übertragen. Zudem kann GEOS den Besitzer auch direkt über das RiskBand kontaktieren. Die Organisation ist laut Hersteller in 144 Ländern tätig und beherrscht über 200 Sprachen.

Kein Smartphone nötig

Das Besondere am RiskBand ist, dass es für diese Verbindung an kein Smartphone gekoppelt sein muss. Die Smartwatch besitzt ein eigenes Funkmodul, das sich ins Netz von AT&T und jeweiligen Roaming-Partnern einwählt. Perfekt also, wenn das Handy in genau so einem Notfall wieder einmal leer ist? Nun, nur solange man nicht vergessen hat, zumindest das RiskBand aufzuladen. Der Akku soll maximal eine Woche durchhalten. Startet man tatsächlich einmal die Video- und Audioübertragung schrumpft die Lebensdauer auf eine Stunde … hoffentlich nur vom Gerät selbst.

Übrigens: Das RiskBand warnt seinen Träger auch, wenn sich dieser einer bekannten Gefahr näher. Ob es dagegen in einer echten Notsituation einen großen Mehrwert gegenüber dem Smartphone und entsprechend Apps bietet, sei mal so dahingestellt. Menschen, die sich generell in der Öffentlichkeit unsicher fühlen und gerne ständig einen Aufpasser haben – sei es auch nur telefonisch – könnten mit dem RiskBand tatsächlich einen nützlichen Begleiter finden. Die Smartwatch soll im Herbst dieses Jahres erscheinen. Ein Preis wurde wie gesagt noch nicht genannt.

Quelle: RiskBand

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