Jawbone will weiterhin Wearables entwickeln

Sebastian Trepesch

Mit „großer Hingabe und Begeisterung“ will Jawbone auch zukünftig Wearables – sprich: Fitness-Tracker etc. – entwickeln. Damit wies der Hersteller von UP3 & Co. eine gegenteilige Meldung vom Wochenende zurück.

Vor wenigen Tagen kursierte eine Meldung von Tech Insider, dass Jawbone die Produktion von Fitness-Trackern gestoppt habe. Wer sich einen populären Tracker von Jawbone gekauft hat (z.B. UP 2/3), kann aufatmen: Die Apps werden wohl weiterhin entwickelt und neue Produkte geschaffen. Heute reagierte das Unternehmen mit folgender Stellungnahme:

Derzeit kursieren diverse fehlerhafte Berichterstattungen in den Medien, die mutmaßen, dass Jawbone sich vom Wearable Markt zurückziehen oder sogar vollständig aus dem Geschäft aussteigen wird. Diese Berichte sind eindeutig falsch. Sie stammen aus einer unrechtmäßigen Unterstellung eines Reporters innerhalb eines Blog-Posts für eine digitale Publikation, die vornehmlich Technologie, Wissenschaft, Innovation und Kultur behandelt. Das Unternehmen Jawbone wurde zu dieser spezifischen Unterstellung im Vorhinein der Veröffentlichung nicht kontaktiert. Der verantwortliche Reporter hat eine ‚Korrektur‘ bezugnehmend auf die unwahren Implikationen veröffentlicht. Allerdings konnte der Schaden durch die schnelle Verbreitung über weitere Medien nicht verhindert werden. Wir beabsichtigen dieses Missverständnis aufzuklären und werden jede einzelne Publikation kontaktieren und das Geschriebene korrigieren.

Um es eindeutig klarzustellen, Jawbone wird sich weiterhin mit großer Hingabe und Begeisterung der Entwicklung und Herstellung innovativer Wearable Produkte widmen. Selten war das Unternehmen so über kommende Produkte und Entwicklungen begeistert, und wird diese zu gegebener Zeit präsentieren. Das bestehende Inventar wird durch interne Geschäftsprozesse und strategischen Produktlebenszyklen verwaltet. An dieser Situation hat sich nichts geändert und Jawbone wird auch weiterhin alle auf dem Markt befindlichen Produkte unterstützen.

Im Hinblick auf Rechtsstreitigkeiten hat Jawbone keine Instanzen oder ähnliches ‚verloren‘, das Unternehmen freut sich auf jegliche Rechtsbehelfe, die von der Justiz gewährt werden.

Soweit die Stellungnahme von Jawbone. Eine erfreuliche Nachricht: Für den Alltag und das Schlaftracking ist das UP3 eines der besten derartigen Produkte, das wir bisher gefunden haben – siehe Jawbone UP3 im Test. Schade nur: Zwischenzeitlich wurden Schadstoffe im Armband entdeckt.

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Sebastian Trepesch
Sebastian Trepesch, GIGA-Experte für Apple-Produkte und -Software, Fotografie, weitere Technikprodukte.

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