Doppelter Screen, dreifacher Spaß: Meine Lieblings-Spiele auf dem 3DS

Robin Schweiger 18

Still und heimlich hat sich der Nintendo 3DS vom viel zu teuren Verkaufsflop zur Spieleplattform mit dem wohl besten Preis-Leistungs-Verhältnis der Industrie gemausert. Während die Playstation Vita ohne erkennbaren Sony-Support langsam vor sich hin siecht, vergeht kaum ein Monat ohne hochkarätigen 3DS-Release. Kurzer Disclaimer: Ich bin kein großer „Zelda“-Fan und „Animal Crossing“ habe ich nie gespielt. Mistgabeln wieder eingepackt? Na dann, viel Spaß!


Virtue’s Last Reward

Ich habe bereits in meinem „Mindfuck Deluxe“-Artikel näher erläutert, wieso „Virtue’s Last Reward“ etwas ganz Besonderes ist. Als Visual Novel fällt es zunächst einmal schwer, dem Spiel aus westlicher Sicht überhaupt eine Chance zu geben. Doch wenn man den Vorgänger „999“ gespielt hat und sich voll auf dieses Genre einlässt, dann wartet eine unglaublich emotionale, spannende und unvorhersehbare Geschichte darauf, entdeckt zu werden.

Besonders interessant ist „Virtue’s Last Rewards“ Umfang mit seinen vielen, verschiedenen Enden. Der Charakter selbst ist nämlich in der Lage, zwischen verschiedenen Zeit-Ebenen und Handlungsverläufen zu wechseln. Hat er sich zunächst für Option A entschieden und bekommt durch eine wichtige Information, kann er anschließend zu Option B wechseln und dort diese Information nutzen. Knapp 30 Stunden lang nutzt „Virtue’s Last Reward“ sein Medium so, um eine Story zu erzählen, die nur mit einem Videospiel funktionieren würde.

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