Handhelds, Computer & Co.: Chiropraktikerin warnt vor „Nintendo-Nacken“

Luis Kümmeler

In einem Fernsehinterview hat die Chiropraktikerin Dr. Cheryl Vincent kürzlich über Gefährdungen des menschlichen Körpers durch übermäßige Nutzung elektronischer Gerätschaften gesprochen. Sie warnte etwa vor dem so von ihr genannten „Nintendo-Nacken“ – Schmerzen, die durch vermehrtes Herunterschauen auf elektronische Geräte entstehen können.

Nintendo Switch Trailer zur Elternkontrolle.

Rückenschmerzen und andere körperliche Probleme sind eine Schattenseite der Digitalisierung – das ist weithin bekannt. Dennoch hat die Chiropraktikerin Dr. Cheryl Vincent in einem Fernsehinterview mit dem US-amerikanischen TV-Sender News 8 kürzlich noch einmal vor den Folgen übermäßiger Nutzung gewisser elektronischer Gerätschaften beziehungsweise schädlicher Fehlhaltungen gewarnt. Sie nannte das „Nintendo-Nacken“, im Grunde seien aber natürlich alle Bildschirme gemeint, auf die man so stundenlang zu schauen pflegt – von Nintendo-Handhelds über Smartphones bis hin zu normalen Computerbildschirmen.

Der Durchschnittskopf des Menschen wiege 4,5 bis 5,5 Kilogramm, so die Expertin. Diese Last erhöhe sich allerdings stark, hält man den Kopf in einer ungesunden Fehlstellung, was zu einer erhöhten Belastung der Halswirbelsäule führe. Fehlhaltungen können offenbar nicht nur zu Nackenschmerzen, sondern auch zu Schulter- und Rückenproblemen, Kopfschmerzen und zahlreichen weiteren körperlichen Beschwerden führen. Schon kleinste Kinder würden inzwischen den Gefahren durch übermäßigen Gebrauch elektronischer Gerätschaften ausgesetzt, so  Dr. Vincent.

Auf der Webseite von News 8 hat die Expertin hilfreiche Tipps und Hinweise zusammengetragen, mit denen körperlichen Beschwerden vorgebeugt werden können. Sie empfiehlt etwa eine gerade Körperhaltung, ausreichend Pausen inklusive Streck- und Dehnübungen und das Meiden eintöniger Bewegungen, etwa mit den Fingern.

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