Nintendo NX: Mario, Zelda und Pokémon im Launch-Fenster

Martin Eiser 4

Nintendo bastelt an einem dicken Line-up zum Launch der neuen Plattform NX. Um den Verkauf ab März 2017 kräftig anzukurbeln, sollen Gerüchten zufolge die drei stärksten Marken innerhalb des ersten halben Jahres an den Start gehen.

Nintendo NX - Gerüchte & Fakten (Stand: April 2016).

Wir wissen noch immer nicht, was überhaupt hinter der neuen Plattform von Nintendo steckt, aber die Gerüchteküche ist weiter am Köcheln. Nachdem Ubisoft zuletzt bereits einige Überraschungen in Aussicht gestellt hat, gibt es nun ein paar interessante neue Informationen vom britischen Branchenmagazin MCV. Demnach will Nintendo in den ersten sechs Monaten nach dem NX-Launch gleich drei große Hits an den Start bringen. Bestätigt ist bereits The Legend of Zelda: A Breath of the Wild. Dazu gesellt sich ein neues Mario-Spiel von Nintendo und ein Pokémon-Titel von Game Freak.

Damit will Nintendo nicht den gleichen Fehler machen wie mit 3DS und Wii U. Beide Plattformen haben aufgrund des mangelnden Software-Nachschubs nach einem starken Start massiv an Verkäufen eingebüßt. Dritthersteller sollen ebenfalls ins Boot geholt werden. Demnach sind Sega, Square Enix, Ubisoft, Activision und Warner Bros. bereits an Bord – unter anderem das neue Sonic wurde bereits für NX bestätigt und auch Dragon Quest XI ist in Aussicht.

Warum das Ende der Konsolen auch ein Anfang ist

Diese Quellen bestätigten auch noch einmal, dass NX ein Handheld wird, der aber auch an einen Fernseher angeschlossen werden kann. Die Grafik soll irgendwo zwischen PlayStation 3 und PlayStation 4 liegen. Das wäre nicht viel, aber dem Hersteller geht es ja auch um Inhalte und nicht um Teraflops. Nintendo zielt vor allem auf eine Zielgruppe zwischen den Smartphone-Spielern und den Hardcore-Zockern. Ein leitender Angestellter wird mit der Aussage zitiert, dass es sich um etwas ganz Neues handeln würde. Es richtet sich weniger an die PS4-Fans, sondern an jene, die bisher nur mit dem Handy spielen. Er sagt auch: „Das wird viel Arbeit für die Marketing-Abteilung.“

Quelle: MCV

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