Nintendo Switch: Boost-Modus macht die Konsole stärker

Marco Schabel

Am Ende der Woche wird Nintendo mit der Nintendo Switch eine neue Konsole veröffentlichen. Zur Hardware ist zwar noch nicht viel bekannt, aktuellen Berichten zufolge wurde dem System aber noch ein Boost-Modus verpasst.

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Für eine Konsole, die in wenigen Tagen veröffentlicht wird, gibt es immer noch ziemlich viele Ungewissheiten zur Nintendo Switch. Das gilt insbesondere, wenn es um das Innenleben der Hybrid-Konsole geht und um die Frage, was da wirklich verbaut wurde. Immerhin weißt Du mittlerweile, welche Spiele das System zum Launch bieten wird, und dass die Virtual Console vorerst fehlen wird. Während sich die Vorbesteller noch auf die Nintendo Switch freuen und einige Tester bereits Hand an die Konsole legen können, arbeitet auch Nintendo weiterhin fleißig. Wie die amerikanischen Technik-Spezialisten von Digital Foundry berichten, wurde nun ein neues Update veröffentlicht, das noch eine Extraportion Power bietet.

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Demnach bietet dieses neue Update einen Boost-Modus für die Entwickler, der die Taktrate der GPU um ein paar Megahertz anhebt. Im Detail sprechen die Kollegen von einem Leistungsanstieg der Grafikkarte um satte 25 Prozent. Das bedeutet einen Anstieg von 307.2 MHz auf 384 MHz. Um diese Power auch zu nutzen, müssen die Entwickler den Boost in ihren Spielen aktivieren. Mit anderen Worten: Du selbst kannst das nicht tun. Die Angaben beziehen sich zudem lediglich auf die Verwendung als Handheld. Steckt dieser in der Docking-Station, um am TV genutzt zu werden, beträgt die Taktrate 768 MHz, also nahezu das Doppelte. Wie sich das am Ende auf die Spiele und deren Performance auswirkt, lässt sich erst sagen, wenn die Nintendo Switch den Markt erreicht.

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Geschehen wird das noch in dieser Woche am 3. März 2017. Dann kannst Du Nintendo Switch zum Preis von 330 Euro im Handel erwerben. Zum Start stehen Dir zwar nur elf Spiele zur Verfügung (und keine Bundles), eines davon heißt aber The Legend of Zelda - Breath of the Wild, was womöglich schon für viele Verkäufe sorgen dürfte. Glaubt man Nintendo, sind die Vorbestellerzahlen bereits weit über dem Niveau der Wii U, die am Freitag gleichsam ihr allerletztes Nintendo-Spiel erhält.

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