Nintendo Switch: Das wissen Hacker bereits über die Konsole

Sandro Kipar

Während viele auf ihrer neuen Nintendo Switch Videospiele spielen, nehmen andere sie lieber auseinander um nachzuschauen, was eigentlich in dem Gerät steckt: Hacker haben die Switch auf Herz und Nieren geprüft und schon jetzt einiges herausgefunden.

Nintendo Switch im Rückblick.

Auf der Website heise.de ist ein Bericht darüber erschienen, was Hacker eine Woche nach dem Release der Switch bereits herausgefunden haben. So ist es laut eigenen Angaben gelungen, den internen Speicher der Konsole zu knacken und den Programmiercode auszulesen. Ein Bild auf Twitter soll dies beweisen.

Laut heise.de sind dies die ersten Schritte die getätigt werden müssen, um Raubkopien auf dem Gerät nutzen zu können. Ein Hacker müsse nur einen eigenen Code einfügen. Ein Sicherheitssystem für den internen Speicher sei nicht vorhanden.

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Spannend wird die Erkenntnis, dass die Nintendo Switch auch verschiedene Android-Bibliotheken besitzt. Dies weist darauf hin, dass Nintendo in der Zukunft auch Apps auf der Konsole ermöglichen möchte. Ebenso interessant ist es, dass das Betriebssystem eine weiterentwickelte Version des Systems des Handhelden Nintendo 3DS zu sein scheint. Laut heise.de sei die Basis für den Code die gleiche.

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Auch ein versteckter Webbrowser wurde gefunden, der noch nicht direkt aus dem Menü gestartet werden kann. Die Hacker kritisieren allerdings, dass das Ansurfen von mit schädlichen Programmen präparierten Websites für die Nintendo Switch ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt, da sie das Android Multimedia-Framework Stagefright nutzt.

Vorgänge wie diese müssen nicht zwingend verwerflicher Natur sein: Nintendo hat auf der Seite hackerone.de ein Kopfgeld auf Bugs und Sicherheitslücken ausgesetzt. Die Belohnung kann bis zu 20.000 Dollar betragen.

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Über die gefundenen Sicherheitslücken müssen sich Nutzer aktuell keine Sorgen machen. Interessant sind die Hinweise auf eine Bibliothek für Apps und der bereits integrierte Webbrowser. Laut dem Bericht der Hacker ist jedoch vor allem letzterer ein Risiko.

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