Nintendo Switch: GameStop storniert Vorbestellungen (Update)

Alexander Gehlsdorf 2

Offenbar ist Nintendo mit der hohen Nachfrage der Nintendo Switch überfordert. Amerikanische GameStop-Filialen waren daher jüngst gezwungen, bereits angenommene Vorbestellungen zu stornieren. Gamestop und Target dementieren die Vorwürfe. Wir haben bei Nintendo nachgefragt.

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Update vom 8. Februar 18.10 Uhr:

Sowohl GameStop als auch Target haben die Vorwürfe inzwischen dementiert und versichern, dass kein Engpässe in der beschriebenen Form bestehen. Die Vorwürfe stammen laut ihren Angaben aus einer Reihe von Anschuldigungen, die jedoch nicht klar belegt werden konnten. Sie seien nun bemüht, alle bisherigen Vorbestellungen zu überprüfen und laden ihre Kunden dazu ein, den individuellen Status ihrer Bestellung über den zuständigen Kundenservice zu verifizieren.

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Original-Meldung vom 8. Februar 2017 16.45 Uhr:

Einige Spieler, die in den vergangenen Wochen in den USA eine Nintendo Switch vorbestellt haben, erlebten nun eine unangenehme Überraschung. Sowohl GameStop als auch der Einzelhandelt Target mussten viele der bereits angenommenen Vorbestellungen wieder stornieren.

Offenbar konnte Nintendo der hohen Anfrage nicht mehr gerecht werden. Bereits vor einem Monat musste GameStop die Annahme von Vorbestellungen unterbrechen, da die Anzahl veranschlagter Konsolen überschritten wurde. Zwar waren Vorbestellungen kurze Zeit später wieder möglich. Wie sich jetzt herausstellt, wurde in diesem Fall jedoch abermals mit einer unzureichenden Anzahl Exemplare kalkuliert.

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Ob GameStop wissentlich mehr Vorbestellungen angenommen hat als möglich oder Nintendo die eingeplante Produktion nachträglich kürzen musste, ist nicht bekannt.

Ebenfalls unklar ist, ob derartige Probleme auch den deutschen Markt betreffen können. Wir haben bei Nintendo Deutschland angefragt und erhielten die Antwort, bei den Händlern direkt nachzuhaken. GameStop äußerte sich uns gegenüber bisher nicht.

Engpässe in der Produktion sind bei Nintendo leider bereits ein altes Lied. Auch die Ende letzten Jahres veröffentlichte Retro-Konsole Mini-NES war nur in verschwindend geringen Stückzahlen erhältlich.

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