Nintendo Switch: Große Betrugswelle in Japan

Marcel-André Wuttig

Schon kurz nach dem Release der Nintendo Switch berichteten wir über eine Betrugswelle beim Gebrauchtkauf der Konsole. In Japan treiben noch immer viele Schwindler ihr Unwesen. Vor allem die Geschichte eines jungen Spielers ging kürzlich viral.

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Wie NintendoEverything schreibt, berichten selbst große japanische Fernsehsender über die jüngste Betrugswelle. Gerade in Japan ist die Konsole ständig ausverkauft, weswegen vor allem jüngere Spieler dazu verleitet werden, auf Schwindler hereinzufallen, wie die Geschichte eines Teenagers beweist.

Der Spieler fiel auf einen Twitter-Account herein, der die Nintendo Switch für weniger Geld anbot. Für 30.000 Yen (umgerechnet 230 Euro) wollte er die Konsole verkaufen. Er forderte den jungen Spieler auf, ihm die Summe in Form von Amazon-Geschenkgutscheinen zu bezahlen. Nachdem der Teenager das tat, wurde der Twitter-Account gelöscht.

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Wie japanische Medien berichten, fallen viele Jugendliche momentan auf solche oder ähnliche Betrüger rein. Der oben genannte Teenager hatte jedoch Glück im Unglück. Der Twitter-Account cgc_game_create schrieb den Jungen an, nachdem dieser öffentlich mitteilte, dass er am liebsten sterben würde. Er habe so viel Mitleid mit dem Betrugsopfer gehabt, dass er ihm eine Switch geben wollte.

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Obwohl viele andere Twitter-User wieder einen Betrug befürchteten, erhielt der junge Spieler tatsächlich eine brandneue Konsole von dem großzügigen Spender. Dieser wollte zwar seinen Namen nicht verraten, doch gab bekannt, dass er der Vice-President einer Entwicklungsstudios für Games sei.

Bisher ist die Betrugswelle auf Japan limitiert. Doch sollten auch deutsche Spieler vorsichtig sein, Konsolen bei Drittanbietern zu erwerben.

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